Stadt will aus Parkplatz Bauland machen

Die Stadt will ihr Grundstück am Tourainer Ring zu Geld machen. Nun wird es zunächst auf Altlasten untersucht. Foto: Christoph Wojtyczka
Die Stadt will ihr Grundstück am Tourainer Ring zu Geld machen. Nun wird es zunächst auf Altlasten untersucht. Foto: Christoph Wojtyczka
Foto: Christoph Wojtyczka / WAZ FotoPo

Mülheim. Den Parkplatz neben dem Haus der Kreishandwerkerschaft, zwischen Zunftmeisterstraße und Tourainer Ring, soll es nach Wunsch der Stadt nicht mehr lange geben. Die Wirtschaftsförderung soll das Grundstück vermarkten. Vorerst wird der Parkplatz aber nur für zwei Tage gesperrt.

Am Donnerstag und Freitag soll dies geschehen, um einer Spezialfirma eine Altlastenuntersuchung zu ermöglichen. Diese soll quasi den Boden bereiten für alsbaldige Akquise seitens der Wirtschaftsförderung „Mülheim & Business“ (M&B), die qua Ratsbeschluss Ende des vergangenen Jahres mit der Vermarktung des 3300 Quadratmeter großen Grundstücks beauftragt worden ist.

Noch nicht auf Altlasten untersucht

Die Frage nach einer möglichen Belastung des Areals mit Altlasten hatte die Stadt bisher nie klären lassen. Die Fläche ist Teil eines Mischgebietes, das damals wie heute für Wohnen und Gewerbe zur Verfügung stand. Von der Sperrung am Donnerstag und Freitag sei die Parkfläche für die Marktleute nicht betroffen, so die Stadt.

Laut M&B-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier gibt es bereits lose Kontakte zu Interessenten, „etwas Konkretes gibt es aber noch nicht“. Das könne sich schnell ändern, wenn die Altlastenuntersuchung vorliege und Überraschungen ausgeschlossen seien. Der zonale Bodenrichtwert sieht an dieser Stelle einen Quadratmeter-Grundstückspreis von 230 Euro vor – der tatsächliche Preis dürfte sich am Altlastenbefund orientieren.

 
 

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