Sinfoniekonzert mit barocker Festlichkeit

Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim.
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim.
Foto: Foto: Markus Bechtle
Trompeter Gábor Boldoczki präsentiert mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim sein Programm „Tromba Veneziana“ in der Stadthalle.

Mülheim. Das dritte Konzert der Saison in der Stadthalle steht zur Vorweihnachtszeit im Zeichen des italienischen Hochbarock. Am Dienstag, 16. Dezember, 20 Uhr, präsentiert der Weltklasse-Trompeter Gábor Boldoczki mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim sein Programm „Tromba Veneziana“.

Aufgeführt werden Werke von Giovanni Battista Sammartini, Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Georg Friedrich Händel und Guiseppe Torelli. Das Südwestdeutsche Kammerorchester wurde 1950 gegründet und fand sehr schnell internationale Anerkennung. Es ist u.a. bei Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig und auf weltweiten Konzertreisen zu erleben. Seit der Saison 2013/14 spielt das Ensemble unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Timo Handschuh.

Für „Tromba Veneziana“ wurden zwei ausgewählte Werke Vivaldis speziell für Trompete bearbeitet: Das Konzert für Trompete, Violine, Streicher und Basso continuo B-Dur RV 548 (original für Oboe und Violine) und das Konzert für Trompete, Streicher und Basso continuo D-Dur op. 3 Nr. 9 RV 230 (original Violinkonzert). Der zweifache Echo-Klassik Preisträger Gábor Boldoczki beschreibt es als spannende Herausforderung, die vielfarbige, dynamisch fein differenzierte Musik Vivaldis auf der Trompete „auszusingen“. Seine Werke böten großen Freiraum für individuelle Verzierungen. „Dabei war es mir wichtig, nicht nur virtuos zu sein, sondern vor allem die vielfältigen musikalischen Möglichkeiten zum Ausdruck zu bringen“, so Gabor Boldoczki.

Präsentation anspruchsvoller Werke

Neben den virtuosen Konzerten Vivaldis präsentiert das Südwestdeutsche Kammerorchester drei weitere anspruchsvolle Werke, in denen die feinen kammermusikalischen Qualitäten des Orchesters zur Geltung kommen. Die Sinfonia C-Dur J-C 7 von Sammartini, die Sonata a cinque op. 2 Nr. 6 g-Moll von Albinoni und das Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 5 von Händel.

Das feierliche Programm schließt mit dem Konzert für Trompete, Streicher und Basso continuo in D-Dur von Guiseppe Torelli.

Zur Einführung in das Programm lädt Musikwissenschaftler Jörg-Henning Jüdt um 19.15 Uhr zur Einführung ins Foyer der Stadthalle ein.