Mülheim

Islamismus-Verdacht: SEK-Einsatz in Mülheim – Mann (33) mit Messer verletzt Nachbarn

SEK-Einsatz in Mülheim.
SEK-Einsatz in Mülheim.
Foto: ANC News

Mülheim. In Mülheim hat es am Samstagabend einen SEK-Einsatz gegeben, weil ein Mann (33) gegen 18.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Haarzopfer Straße lautstark polterte und randalierte. Und das nicht zum ersten Mal.

Drei Nachbarn (32/31/72) wollten den 33-Jährigen zur Räson bringen – doch die Situation eskalierte, sagt Polizeisprecher Christoph Wickhorst auf Nachfrage von DER WESTEN: „Der Randalierer griff die Nachbarn mit einer Art abgebrochenem Stuhlbein an und verletzte dabei den 32-Jährigen.“

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SEK-Einsatz in Mülheim: Polizei bricht Tür des Randalierers auf

Daraufhin – und auch, weil der 33-Jährige zusätzlich ein langes Küchenmesser im Hosenbund trug – riefen die Nachbarn die Polizei. Jegliche Kontaktaufnahme an seiner Wohnung sei aber gescheitert, so Polizeisprecher Wickhorst.

Noch während des Einsatzes seien die Polizisten darüber informiert worden, dass der Mann vermutlich an einer psychischen Störung leidet. Die Beamten holten deshalb Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei hinzu.

Das SEK brach gegen 21 Uhr die Wohnungstür des 33-Jährigen auf und nahm den Mann fest. Dabei verletzte sich der immer noch rasende Festgenommene leicht. Das Stuhlbein und das Messer fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung.

Staatsschutz ermittelt wegen wiederholter islamistischer Rufe

Jetzt ist der 33-Jährige in einer psychiatrischen Spezialklinik untergebracht.

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Der Staatsschutz ermittelt nun, weil der Mann mit portugiesischer Staatsangehörigkeit in der Vergangenheit immer wieder wegen lauten Rufens von islamistischen Sprüchen aufgefallen war.

Laut Anwohnern soll der Konvertit geplant haben, auch die Nachbarn dazu zu bewegen, zum Islam überzutreten. Entsprechendes Material fand die Polizei in der Wohnung des Mannes. (lin)

 
 

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