Schwieriger Wahlkampf

Die beiden großen Parteien haben wie erwartet ihre OB-Kandidaten mit großer Mehrheit gewählt. Die Bürger haben nun mit Werner Oesterwind (CDU) und Ulrich Scholten (SPD) die Wahl zwischen zwei Kandidaten, die beide in Mülheim verwurzelt sind, sich nicht nur seit Jahren politisch engagieren, sondern auch beide als bodenständig gelten. Sympathien sind ihnen über die Parteigrenzen hinweg sicher. Ob es am Ende ein Rennen nur unter den Zweien wird, bleibt abzuwarten. Noch haben sich die anderen Parteien sich nicht zu einem eigenen Kandidaten geäußert.

Doch so oder so wird es ein schwieriger Wahlkampf werden. Es wird eine OB-Wahl ohne Kommunalwahl im Rücken, da wird es nicht einfach die Wähler an die Urne zu bewegen. Hinzukommt: Thematisch unterscheiden sich die Kandidaten nicht wirklich. An der Wirtschaft, Umwelt, dem ÖPNV und der Innenstadtentwicklung kommen sie nicht vorbei. Versprechen können sie ohnehin nicht machen. Die würde ihnen bei dieser Haushaltslage keiner abnehmen.

So wird es am Ende darauf ankommen, wie Werner Oesterwind und Ulrich Scholten beim Bürger ankommen – als Politiker und als Menschen, losgelöst vom Parteibuch.

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