Samstag-Markt startet Ende August in Mülheim-Saarn

Auf dem Pastor-Luhr-Platz an der Düsseldorfer Straße werden Händler am 31. August  2013 ihre Stände aufschlagen.
Auf dem Pastor-Luhr-Platz an der Düsseldorfer Straße werden Händler am 31. August 2013 ihre Stände aufschlagen.
Foto: STEPHAN GLAGLA PHOTOGRAPHIE / WA

Mülheim.. Was lange währt, wird endlich gut? Für den samstäglichen Markt auf dem Pastor-Luhr-Platz in Saarn sieht es tatsächlich so aus. Denn mehrere Male wurde der Start verschoben, inzwischen sind etliche Monate ins Land gegangen. Jetzt soll am Samstag, 31. August, erstmals der neue Markt stattfinden.

Die neue Samstag-Attraktion sollte eigentlich schon Mitte April beginnen. Mitte Mai ließen die Geschäftsführerin der Saarner Werbegemeinschaft und der seinerzeitige Vorsitzende, Margit Schettler und Jochen Laerbusch, verlauten, dass es Ende Juni aber nun wirklich losgehen würde. Doch immer wieder wurde die Sache abgeblasen, stets mussten wachsweiche Begründungen, die eher nach Ausreden klangen, herhalten.

„Es war nicht einfach, das alles hinzukriegen“, gibt die neue Vorsitzende der Werbegemeinschaft Saarn, Birte Jess, zu, „zwischendurch waren auch noch viele Beteiligte in Urlaub. Doch jetzt hatten wir unser Marktmeistertreffen und am 31. August geht es definitiv los. Es gab schon für den Samstagmarkt Stellproben.“

Markt soll noch wachsen

Von 9 bis 15 Uhr ist der Markt geöffnet, 90 Prozent der Händler an der und rund um die Düsseldorfer Straße würden ihre Geschäfte dann ebenfalls bis 15 Uhr geöffnet halten. „Es soll ja auf Dauer ein einheitliches Bild geben. Und mit den Öffnungszeiten tragen wir den neuen Gewohnheiten Rechnung.“ Ziemlich klein wird in zwei Wochen angefangen: Acht Händler sind zunächst mit Ständen vertreten. „Wir beginnen nun erst einmal“, so Jess, „sicherlich wird der Markt dann auch noch wachsen. Wenn man bedenkt, wie klein der Nikolausmarkt damals angefangen hat und was bis heute daraus geworden ist, dann sind wir einfach mal für dieses neue Projekt optimistisch.“

Der Samstag-Markt soll sich durchaus vom Mittwoch-Markt unterscheiden. Die Mitte des Platzes wird zum Beispiel frei bleiben. Birte Jess: „Es soll eine Kommunikationsfläche werden, ein Ort, an dem man sich gerne trifft und auch verweilt.“ Dazu gibt es auch ein paar besondere kulinarische Angebote, wie spezielle Kaffeesorten oder einen Stand, an dem Currywurst mit Champagner feilgeboten werde. Natürlich werde man auch klassische Obst- und Gemüsestände antreffen. Aber es solle eben auch nicht ganz alltägliche Angebote und Spezialitäten geben. Ein Experte für Bio-Produkte ist zum Beispiel ebenso wie ein Feinkost-Händler dabei.

Dann darf man ja gespannt sein, ob es am 31. August denn wirklich losgeht. . .

 
 

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