Ruhrbania-Mietwohnungen sind bei den Mülheimern sehr beliebt

Andreas Heinrich
So soll es an der Ruhr einmal aussehen: Die Modellzeichnung für ein Gebäude auf Baufeld 2
So soll es an der Ruhr einmal aussehen: Die Modellzeichnung für ein Gebäude auf Baufeld 2
Foto: MWB
Im März will der Mülheimer Wohnungsbau (MWB) auf dem Ruhrbania-Baufeld 2 mit dem Bau des 25 Mio. Euro teuren Projektes starten. Mit 65 Eigentums- und 48 Mietwohnungen wird es das größte aktuelle Wohnbauprojekt in der Stadt sein. Das Interesse an den Wohnungen ist schon jetzt sehr groß.

Mülheim. Die ersten Verkäufe werden bereits notariell beurkundet, da ist noch kein Stein gesetzt. Im März will der Mülheimer Wohnungsbau (MWB) auf dem Ruhrbania-Baufeld 2 mit dem Bau des 25 Mio. Euro teuren Projektes starten. Mit 65 Eigentums- und 48 Mietwohnungen wird es das größte aktuelle Wohnbauprojekt in der Stadt sein. Festgelegt hat sich der MWB auf den Fertigstellungstermin: In exakt zwei Jahren, Ende Dezember 2015, sollen Käufer wie Mieter einziehen können.

„Einige Erwerber haben direkt am ersten Vermarktungstag eine Wohnung reserviert, als hätten sie nur auf das Ruhrquartier gewartet“, gibt sich Andreas Weymanns von der Sparkassentochter FDL zuversichtlich. Nebenan beim Kondor Wessels Bau und noch ein Stück weiter beim Vivacon Bau, ehemaliges Stadtbad, stehen trotz der Wasserlage immer noch Wohnungen frei.

Preise werden als attraktiv empfunden

15 der Eigentumswohnungen sind beim MWB bereits verkauft, darunter vier Penthouse-Wohnungen, so Weymanns. Was die Mietwohnungen betrifft, so hat die Vergabe noch nicht begonnen. „Wir haben aber bereits eine sehr lange Interessentenliste“, sagt eine Sprecherin der MWB und vermutet: „Wenn das so weitergeht, werden wir verlosen müssen.“ Zehn Euro pro Quadratmeter werden für die Lage als attraktiv empfunden.

Baufeld II besteht aus drei Baukörpern, die Anforderungen an die Gestaltung waren noch einmal erhöht worden. Immer wieder war es, unter anderem durch den Konkurs der einstigen Partners Heine-Bau, zu Verzögerungen beim Baustart gekommen. Auch die Verhandlungen über ein klassisches Ärztehaus hatten das Bauvorhaben in die Länge gezogen. Von den einst 20 Arztpraxen bleibt nur eine Handvoll übrig. Vorgesehen ist nach wie vor eine Apotheke im Erdgeschoss, dazu gastronomische Einrichtungen wie beim Kondor Wessels Bau. Gerade sie sollen zur Belebung der Uferpromenade beitragen.