Prima Klima für Radler?

Beim „Fahrradfrühling“ ist die Stimmung immer großartig. Offiziell ist Mülheim eine fahrradfreundliche Stadt. Aber wie gut ist die Situation der Pedalisten tatsächlich? Zum wiederholten mal fragt der ADFC, die Interessenvertretung der Radler, die wichtigsten Punkte ab. Beim letzten Check vor zwei Jahren landete Mülheim in der Gruppe der Großstädte mit bis zu 200000 Einwohnern bundesweit auf dem 20. von 42 Plätzen. Gesamtnote: 3,9. Drei Dinge waren es, die damals bei den 152 Teilnehmern besonders schlecht bewertet wurden: Die Ampelschaltungen (Beispiel Bergstraße und die Kreuzung an der Adenauer-Brücke), die Vielzahl der durch Falschparker blockierten Radwege und der unbefriedigende Winterdienst auf den Radwegen. „Der Verkehr ist noch immer auf die Bedürfnisse der Autofahrer ausgerichtet“, kritisierte damals ADFC-Sprecherin Doro Kleine-Möllhoff und zog das Fazit, dass noch viel zu tun bleibe. Mitmachen kann jeder. Gefragt wird auch nach Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern sowie Autorfahrern und nach dem Sicherheitsgefühl im Sattel. Auch das Angebot von Mieträdern und die Qualität der Radwege sind Themen. Da es dieselben Fragen wie vor zwei Jahren und 2005 sind, können auch Trends abgeleitet werden.

Bis zum 30. November können, allerdings leider nur im Internet auf www.faharradklima-test.de, die 27 Fragen beantwortet werden. Je mehr sich an der Bewertung beteiligen, desto genauer fällt das Ergebnis aus. Die Ergebnisse sollen dann im kommenden Frühjahr präsentiert werden.

 
 

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