Polizei präsentiert Kindern Gefahren im Verkehr

Die Polizei Essen/Mülheim nimmt heute, 21. September, am europaweiten Projekt EDWARD teil. EDWARD steht für „European Day Without A Road Death“ und wird vom Europäischen Netzwerk der Verkehrspolizei initiiert. Der Aktionstag „Europäischer Tag ohne Straßentod“ soll die Gefährlichkeit des Straßenverkehrs ins Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer rücken.

Insbesondere die weiterhin hohen Zahlen von Unfalltoten und Verletzten auf den Straßen Europas stehen im Vordergrund und sollen auf Dauer nachdenklich machen. Es vergeht in Europa kein Tag, an dem im Straßenverkehr niemand ums Leben kommt. „Wir möchten die Menschen auf emotionaler Ebene erreichen. Tödliche Unfälle hinterlassen bei Unfallbeteiligten, Verwandten, Freunden und Kollegen ein Leben lang unerträgliches Leid“, betont der Leiter der Direktion Verkehr Wolfgang Packmohr und fügt hinzu: „Wer mit Vorsicht und Rücksicht unterwegs ist, kann mit seinem eigenen Verhalten maßgeblich zu einem sicheren Straßenverkehr beitragen.“

Die Aktion Edward stellt darauf ab, dass Kraftfahrzeugführer, Radfahrer und Passanten selbstkritisch in sich gehen und das eigene Verhalten hinterfragen.

Die Polizei konzentriert sich bei der heutigen Aktion auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer. In einer Mülheimer Schule wird Kindern anhand von Beispielen und Übungen gezeigt, dass Autos nicht abrupt stehen bleiben können. Ihnen wird präsentiert, dass die Fahrbahnoberfläche, die Reaktionszeiten der Fahrer und die gefahrene Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle beim Anhalten spielen.