Offener Brief zur VHS: Kritik aus MBI-Reihen

Die Interessengemeinschaft der Kultur-Fördervereine sprechen sich, unterstützt vom Patengremium des Leitbildprojekts 35, für die Verlegung des VHS-Sitzes in die Innenstadt aus (wir berichteten). Unterzeichnet ist der offene Brief vom Förderverein des Heimatmuseums Ter­steegenhaus, des Klosters Saarn, des Theaters an der Ruhr, der Stadtbibliothek, der Musikschule, des Kunstmuseums sowie von Geschichts- und Kunstverein. Die Schatzmeisterin des Kunstvereins, Gesine Schloßmacher, schreibt nun dieser Zeitung: „In unserem Verein gibt es keinen Beschluss des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung für eine Verlagerung der VHS.“ Gesine Schloßmacher, die für die MBI – Gegner der Verlegung – im Rat sitzt, fragt, ob die zitierten Befürworter „nur ihre Privatansicht“ wiedergeben. Bernhard Haake, Sprecher der Interessengemeinschaft, betont, mit allen Vorständen Rücksprache gehalten zu haben – auch mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kunstvereins, der seine Zustimmung gegeben habe. Wie das vereinsintern geregelt sei, wollte Haake nicht kommentieren. Er verweist vielmehr auf einen Mehrheitsbeschluss der Vorstände. Nur der Förderverein der VHS gehört nicht zu den Unterzeichnern.

 
 

EURE FAVORITEN