offener brief von professor greger

Sehr geehrter Herr Dezernent, lieber Genosse Ulrich Ernst“, so ist der offene Brief des langjährigen VHS-Leiters überschrieben. Ernst war in den 80er Jahren bei der VHS mit der beruflichen Eingliederung jugendlicher Migranten beschäftigt. Darauf nimmt Greger Bezug, wenn er schreibt: „Diese Erfahrung als großen Wurf zur wegweisenden VHS-Arbeit zu deklarieren und sie so zu ihren Wurzeln zu führen („... Qualifizierung von Benachteiligten, also Migranten und Hartz IV-Empfängern“, NRZ vom 9. August), ist deutlich zu kurz gesprungen, um die inhaltliche Arbeit einer zeitgemäßen VHS zu beschreiben. Eine Dezentralisierung der VHS bedeutet einen Rückfall in die 60er Jahre. Die von den Sozialdemokraten initiierte zentrale Volkshochschule an der Bergstraße führte zu einer starken Ausweitung und Qualitätssteigerung der Arbeit der VHS insbesondere durch Tages- und Wochenendveranstaltungen. Es bleibt aber ein Geheimnis der sozialdemokratischen Oberbürgermeisterin, warum sie mit der Bereitstellung des Grundstücks und dem Abriss des Gebäudes als Totengräberin der Heinrich-Thöne-Volkshochschule in die Geschichte der Stadt eingehen will. Herr Bocklenberg mit seiner Idee das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, weist einen guten Weg für Mülheim und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.“

 
 

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