Neuer Parkplatz am Rande der City für 225 Pkw

An der Konrad-Adenauer-Brücke fällt bald die letzte Rampe. Die Freifläche wird für neuen Parkraum genutzt.
An der Konrad-Adenauer-Brücke fällt bald die letzte Rampe. Die Freifläche wird für neuen Parkraum genutzt.
Foto: WAZ FotoPool

Mülheim.. Die Autofahrer in Mülheim erhalten neuen Parkraum. Ab Mai/Juni sollen im Bereich Friedrich-Ebert-Straße/Konrad-Adenauer-Brücke auf einem Areal von rund 4000 Quadratmetern Parkplätze für 224 Fahrzeuge errichtet werden. Nach Aussage von Tiefbauamtsleiter Klaus-Dieter Kerlisch könnte die Anlage Ende des Jahres den Autofahrern zur Verfügung stehen.

Für die neue Parkanlage werden rund 800.000 Euro aus dem städtischen Haushalt investiert. Als erster Schritt wird die Rampe von der Friedrich-Ebert-Straße auf die Konrad-Adenauer-Brücke abgerissen. Um die Anlage zu errichten, müssen zudem 24 Bäume gefällt werden. Allerdings, so Kerlisch, werde man nach Abschluss der Bauarbeiten 44 neue Bäume in den Zwischenräumen auf dem Parkplatz pflanzen, so dass das Defizit mehr als ausgeglichen werde.

51 weitere Stellplätze

Die Stellplatzflächen werden in Betonstein, Farbe Anthrazit, und die Fahrgassen in bituminöser Bauweise ausgeführt. Die Parkplätze werden bewirtschaftet. Den Parkplatz begrenzt in westlicher Richtung ein kombinierter Rad- und Fußweg. Der Weg ist die Nord-Südverbindung des städtischen Hauptwegenetzes im Radverkehr. Darüber hinaus will die Stadt südlich des Rad- und Fußweges auf vorhandener bituminöser Fläche weitere 51 Stellplätze durch Markierungen schaffen.

Auch wenn es in Mülheim keinen Mangel an Parkplätzen gibt, sieht die Stadt in dem Neubau eine wichtige Aufwertung. Insbesondere das neue Stadtquartier an der Ruhrpromenade soll davon profitieren. Der planungspolitische Sprecher der SPD, Claus Schindler, denkt dabei nicht nur an die Bewohner und deren Besucher, sondern auch an die Gäste der künftigen Gastronomie am Hafenbecken oder auch an die vielen Patienten, die das künftige Medizin-Zentrum aufsuchen.

An die 20 Fach- und Hausärzte werden in dem Ärztezentrum, das auf Baufeld II entsteht, Praxen betreiben. Der vorhandene Parkraum gilt als unzureichend, zumal schon die Bewohner des angrenzenden ehemaligen Stadtbades über Parkplatznot klagen.

 
 

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