Mülheimer Werbegemeinschaft BIG kritisiert Rauchverbot in NRW

Hans A. Wunder
Hans A. Wunder, Vorsitzender der Broicher Interessen-Gemeinschaft (BIG), kritisiert das in NRW geplante Rauchverbot in Gaststätten.
Hans A. Wunder, Vorsitzender der Broicher Interessen-Gemeinschaft (BIG), kritisiert das in NRW geplante Rauchverbot in Gaststätten.
Foto: Andreas Köhring/WAZ FotoPool

Hans A. Wunder, Vorsitzender der Broicher Interessen-Gemeinschaft (BIG), kritisiert das in NRW geplante Rauchverbot in Gaststätten:

„Die Landesregierung plant, nun auch das Rauchen in Eckkneipen oder anderen Gaststätten zu verbieten. Tatsache ist doch, dass bei striktem Rauchverbot die Umsätze in diesen Gaststätten drastisch zurückgegangen sind. Letztendlich würde die Insolvenz der Betreiber nicht weit sein.

Dieses Rauchverbot geht auf jeden Fall zu weit. So weiß doch der Gast, dass in dieser Kneipe geraucht wird und es steht ihm frei, dort nicht zu verkehren. Stellt man sich vor, dass Wirte, die Fußball-Bundesliga-Spiele übertragen, dies vor einem minimierten Publikum tun zu müssen, so rechnen sich auch die Investitions-Kosten für SKY nicht mehr.

Es kann nicht sein, dass Frau Ministerin Steffens vorsätzlich weitere Immobilien-Leerstände schafft. Davon haben wir in allen Stadtteilen und der Innenstadt genug. Wir glauben auch nicht, dass einer Ministerin Arbeitsplätze gleichgültig sind. Wir sind uns bewusst, dass das Rauchen nicht gesundheitsfördernd ist, aber wie weit soll dann die Bevormundung der mündigen Bürger gehen? Wird das Rauchen auch im Freien, zum Beispiel bei Stadtteilfesten verboten, würde man auch gleichzeitig die Veranstaltungen verbieten.“

Zum „Contra“ von Gesundheitsministerin Steffens