Mülheimer dachte nach Mamba-Biss: "Das ist mein Todesurteil"

Der Biss der Schwarze Mamba ist lebensgefährlich.
Der Biss der Schwarze Mamba ist lebensgefährlich.
Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Der von seiner Schwarzen Mamba gebissene 25-jährige Schlangenliebhaber aus Mülheim dachte, er müsse nun sterben. Trotzdem verteidigt er die Haltung.

Mülheim.. Der von seiner Schwarzen Mamba gebissene Schlangenliebhaber in Mülheim ging unmittelbar nach Attacke davon aus, dass er sterben muss. "Ich dachte: Das ist mein Todesurteil", sagte der Besitzer der "Bild"-Zeitung.

Mit letzter Kraft habe er seine Mutter (58) rufen können. "Nach zwei Minuten konnte ich kaum noch atmen. Dann setzten Lähmungen ein, ich konnte mich nicht mehr bewegen", zitiert die Zeitung den jungen Mann (25), der seit seinem zehnten Lebensjahr Schlangen halte.

Schlange biss beim Säubern des Terrariums zu

Die Giftschlange habe am Samstagnachmittag zugebissen, als er das drei Quadratmeter große Terrarium reinigen wollte. Das zweieinhalb Meter lange Mamba-Männchen sei plötzlich entgegengeschossen.

Laut Rettungskräften war der Mannes zunächst so instabil, dass er nicht per Hubschrauber transportiert werden konnte. Sein Zustand war am Wochenende auf Messers Schneide - bis ein eingeflogenes Gegengift wirkte. Er konnte am Montag die Klinik wieder verlassen.

Die Haltung eines so gefährlichen Tieres in der Wohnung verteidigte der 25-Jährige: "Wir Hobby-Halter verhindern doch das Aussterben vieler Arten", sagte er der "Bild"-Zeitung. (dpa)

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