Mülheimer Clubs atmen etwas durch

Jürgen Grunst, Betriebsleiter des Mülheimer Clubs Nightstyle.
Jürgen Grunst, Betriebsleiter des Mülheimer Clubs Nightstyle.
Foto: WAZ FotoPool
Tief durchatmen können für den Moment Mülheimer Clubs, Kneipen sowie Vereine und Organisationen, die Veranstaltungen mit „Musik aus der Konserve“ aufziehen. Denn die Gema, die eine mehr als drastische Tariferhöhung zum 1. April kommenden Jahres durchsetzen wollte, schob diese nach dem öffentlichen Druck zunächst bis Ende Juni 2013 auf.

Mülheim. Tief durchatmen können für den Moment Mülheimer Clubs, Kneipen sowie Vereine und Organisationen, die Veranstaltungen mit „Musik aus der Konserve“ aufziehen. Denn die Gema, die eine mehr als drastische Tariferhöhung zum 1. April kommenden Jahres durchsetzen wollte, schob diese nach dem öffentlichen Druck zunächst bis Ende Juni 2013 auf. Seit die Gesellschaft, die das geistige Eigentum von mehr als 64.000 Komponisten vertritt, ihre Pläne veröffentlicht hatte, gab es bundesweit heftige Proteste, da die Gebühren zum Beispiel für größere Discotheken um mehr als das Zehnfache steigen sollen. Auch Schützen- und Volksfeste sind von den Plänen betroffen.

Nachdem zuletzt die Wirtschaftsminister der Länder die Gema deutlich kritisierten, setzt die Gesellschaft die Erhöhung bis mindestens Juni 2013 aus. Dann wird eine Entscheidung der Schiedsstelle des Patent- und Markenamtes erwartet, die über die Angemessenheit der strittigen Tarife entscheiden soll.

Betriebsleiter Jürgen Grunst vom größten Mülheimer Club Nightstyle: „Da ist so oder so das letzte Wort noch nicht gesprochen...“

 
 

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