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Mülheim: Beleidigt und angespuckt! Freibad-Angestellte fassungslos

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Mülheim. 

Übler Zwischenfall im Naturfreibad Mülheim.

Trotz besten Sommerwetters musste das Freibad in Mülheim am Mittwoch (20. Juli) geschlossen bleiben. Die Reaktion einiger Badegäste hinterlässt bei den Mitarbeitern Fassungslosigkeit.

Mülheim: Freibad-Mitarbeitern fassungslos – „Anschreien bis anspucken“

Der Zeitpunkt für die temporäre Schließung des Naturfreibads in Mülheim-Styrum sollte ein äußerst unglücklicher sein (hier erfährst du die Gründe). Darüber waren sich die Verantwortlichen bewusst.

„Wir verstehen, wenn sich unsere Gäste dann ärgern“, räumt das Freibad bei Facebook ein. Aber die Reaktionen einiger Badegäste auf die Entscheidung sorgte unter den Kollegen für Fassungslosigkeit.

Während der Großteil der Besucher sich vorbildlich verhalte, würden einige Störenfriede den Vogel abschießen: „Von Beleidigungen, anschreien bis hin zum anspucken, war alles dabei!“, so das Naturfreibad.

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Das ist die Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt, 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • liegt zwischen Duisburg, Essen und Düsseldorf
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019), besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • Sehenswürdigkeiten: das Schloss Styrum, das Kloster Saarn und der Bismarck-Turm
  • Oberbürgermeister ist Marc Buchholz (CDU)

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Naturfreibad Mülheim sorgt sich um Mitarbeiter

Die Verantwortlichen sorgen sich nun um ihre Angestellten: „Die saßen gestern Abend fassungslos im Bad und haben überlegt ob sie unter diesen Umständen überhaupt noch arbeiten möchten.“

Man sei froh, überhaupt Mitarbeiter für diese Saison gefunden zu haben. Auch wolle man eigentlich weiter ohne Sicherheitsdienst auskommen.

Deshalb die Warnung: „Rigoros werden wir jeden, der sich so benimmt, des Naturbades verweisen und ein Hausverbot aussprechen.“

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Naturfreibad Mülheim erinnert an Regeln

Damit die Wasserqualität des Naturbads an besonders frequentierten Tagen nicht so stark leide, erinnern die Verantwortlichen an wichtige Regeln:

  • ausreichend Duschen
  • nur mit Badebekleidung ins Wasser (keine Jogginghosen und T-Shirts)
  • keinen Müll ins Wasser werfen

Bei Facebook erntete das Naturfreibad für seine Worte viel Verständnis. Aufgrund der teilweise sehr langen Warteschlangen wünschen sich einige Gäste aber auch Anpassungen.

Die Rede ist etwa von großen Sonnenschirmen am Kiosk, um Kinder vor der prallen Sonne zu schützen. Oder auch einen Live-Ticker zu den Besucherzahlen auf der Homepage, um bei möglicher Überfüllung nicht umsonst anzureisen. (ak)

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