Mülheim

A52-Ausbau: Die Ruhrtalbrücke bekommt einen Zwilling – und wird vielleicht abgerissen

Ein Mammutprojekt. In den nächsten Jahren soll die 1,8 Kilometer lange Brücke auf insgesamt sechs Spuren erweitert werden.
Ein Mammutprojekt. In den nächsten Jahren soll die 1,8 Kilometer lange Brücke auf insgesamt sechs Spuren erweitert werden.
Foto: foto@luftbild-blossey.de

Mülheim. Die Planungen des Ausbaus der Ruhrtalbrücke von vier auf sechs Spuren laufen auf Hochtouren. Was bisher feststeht: Neben der Brücke wird eine zweite errichtet.

Diese wird drei Fahrstreifen plus Standstreifen tragen. Während der Bauzeit läuft der Verkehr weiter über die alte Brücke.

Die Ruhrtalbrücke bekommt einen Zwilling

Ist der Bau der „Zwillingsbrücke“ abgeschlossen, wird der Verkehr zunächst auf diese neue Brücke geleitet. Durch die Öffnung des Standstreifens würde es so zwei Fahrstreifen in jede Richtung geben – wie bei der alten Ruhrtalbrücke. (wir berichteten)

Sobald auf dem „Original“ Ruhe eingekehrt ist, kann Straßen.NRW prüfen, ob die alten Pfeiler noch stark genug sind, eine neue Fahrbahn zu tragen.

Am Ende werden zwei Brücken bei Mintard stehen

Sind die alten Brückenpfeiler stark genug, so würde die neue Fahrbahn auf diese gesetzt werden. Ergibt die Prüfung, dass die Pfeiler der Belastung nicht standhalten, würde Straßen.NRW die Brücke komplett abtragen und eine neue Brücke errichten.

So oder so werden am Ende zwei Brücken nebeneinander über das Ruhrtal führen.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Hund springt in gefrorenen See und droht zu ertrinken – dann macht eine Frau etwas Heldenhaftes

Irrfahrt in Essen: Autofahrer rast über mehrere Pöller und kracht vor Baum

• Top-News des Tages:

Kriminelle Clans in NRW - Innenminister Reul: „Ich sage, ich darf Gewalt anwenden“

RTL-Serie: Schock für Fans – Schauspielerin Jessica Ginkel verlässt „Der Lehrer“

-------------------------------------

Anwohner sowohl im Norden als auch im Süden der Brücke

Wie bei der WAZ zu lesen ist, muss jetzt allerdings geklärt werden, ob die neue Brücke nördlich oder südlich der alten errichtet wird.

Beide Entscheidungen würden direkt die Anwohner beeinträchtigen.

Schweinemastbetrieb hat vor anderthalb Jahren einen juristischen Sieg errungen

Im Norden der Brücke befindet sich ein Reiterhof, im Süden ein Schweinemastbetrieb.

Letzterer hatte erst vor anderthalb Jahren juristisch durchgesetzt, dass er die Anzahl seiner Tiere von 700 auf 2400 erhöhen darf.

Lies den kompletten Artikel über den Ausbau der Ruhrtalbrücke jetzt bei der WAZ. (db)

 
 

EURE FAVORITEN