Mülheim

Mülheim: Frau verlässt ihr Haus und hat plötzlich DAS vor sich – Anwohner entsetzt: „eine Plage“

In Mülheim regt sich eine Frau sehr über E-Scooter auf. Nicht selten versperren sie ihr den Ein- und Ausgang zum Haus.
In Mülheim regt sich eine Frau sehr über E-Scooter auf. Nicht selten versperren sie ihr den Ein- und Ausgang zum Haus.
Foto: IMAGO / Panthermedia; privat (Montage: DER WESTEN)

Mülheim. Es ist wohl wie bei Oliven und Zwiebeln – entweder man liebt sie oder man hasst sie. Bei einer Frau aus Mülheim ist es Letzteres. Wenn sie ihr Haus verlässt, hat sie öfter etwas vor ihrer Nase, das sie zur Weißglut treibt – essbar ist es allerdings nicht.

Die Rede ist von E-Scootern. Überall in Mülheim stehen die elektrischen Roller verschiedener Anbieter herum. Jedoch nicht immer so, wie sie sollten.

Mülheim: Frau „ärgert sich sehr“

Die Roller landen im Wasser, stehen mitten auf einem Gehweg, blockieren Autos oder Haustüren. Das regt die Menschen auf. Eine Frau lässt nun in einer Mülheim-Facebookgruppe Dampf ab.

„Also ich muss ehrlich sagen so langsam macht mich das echt sauer. Eigentlich finde ich ja, dass das eine tolle Sache mit den Rollern ist, aber ich habe die ständig vor der Haustüre stehen, sodass ich fast dagegen renne“, schreibt sie.

Dazu postet sie ein Bild eines E-Scooters. „Der heute steht etwas weiter weg, das letzte Mal stand er direkt vor meiner Haustür.“ Da fällt das Öffnen des Tors schwer.

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Einige Fakten über die Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt, 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • liegt zwischen Duisburg, Essen und Düsseldorf
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019), besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Marc Buchholz (CDU)

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Am Montag standen und lagen sogar vier der Roller auf der Straße. „Das ärgert mich sehr.“

Eine Beschwerde beim Betreiber habe die Anwohnerin aus Mülheim bereits eingereicht. In der Facebookgruppe entsteht eine regelrechte Diskussion zu E-Scootern. Während die einen sie umweltfreundlich und praktisch finden, sind andere genervt.

Mülheim: Sorge um Barrierefreiheit

Ein Nutzer bezeichnet sie sogar als „eine Plage“. Ein anderer berichtet, dass ein E-Scooter direkt vor seinem Auto abgestellt wurde. Er sei richtig sauer gewesen.

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Sorgen um Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhl-Fahrerin und Eltern mit Kinderwagen macht sich eine andere Frau aus Mülheim. Denn die Roller lassen sich auch nicht einfach so leicht aus dem Weg räumen.

In der Mülheim-Facebookgruppe finden viele, dass die Roller bleiben sollen, jedoch sollte bei Nutzen, die sie falsch abstellen, härter durchgegriffen werden. (ldi)

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