Mülheim

Mülheim: Dieses Detail am Stadtbalkon regt Passanten auf – „Was soll das?“

Ein Detail am Stadtbalkon in Mülheim sorgt für fragende Gesichter bei den Passanten.
Ein Detail am Stadtbalkon in Mülheim sorgt für fragende Gesichter bei den Passanten.
Foto: Vanessa Hellwig

Mülheim. Der Stadtbalkon in Mülheim sorgt für Diskussionen in der Stadt. Die Betonplatte am Radschnellweg hat kürzlich ein Dach bekommen – und auch das gibt Gesprächsstoff in Mülheim.

Denn wegen des noch jungen Dachs sieht das Bauwerk laut zahlreicher Facebook-Kommentare nicht nur aus wie eine „70er-Jahre-Bushaltestelle“, es hat dazu noch ein riesiges Loch – und das war so geplant.

Mülheim: Stadtbalkon spaltet die Mülheimer

Der Balkon bewegt die Menschen in Mülheim schon seit seinen ersten Entwürfen. Das zeigen die vielen Beiträge dazu in den sozialen Medien, die seinen Baufortschritt in Bildern seitdem festhalten – und die Kommentare darunter.

  • Ich finde ja, dass es was von Bahnhofhaltestelle hat. Schön ist anders. Von der Sinnhaftigkeit gar nicht erst zu sprechen.
  • Wie soll mich das Ding denn trocken halten, wenn da ein Loch drin ist? Was soll das?
  • ...und die reden davon, dass kein Geld da ist für die Sanierung der Schulen
  • Bei vielen Neubauten frage ich mich oft, was die sogenannten Architekten studiert haben...weder schön, noch sinnvoll.
  • Stadtbalkon im Stil einer 70er-Jahre Bushaltestelle!

Viele Fragezeichen bei den Mülheimern. Das Dach soll laut Pressesprecher Volker Wiebels schließlich Radfahrer und Fußgänger bei ihrer Pause vor Regen und Sonne schützen – da scheint das Loch im Dach eher kontraproduktiv.

Loch im Dach des Stadtbalkons soll noch gestopft werden

Doch Volker Wiebels verspricht, dass das Loch noch gestopft wird – „mit einem gestalterischen Element“, sagt er. Denn der Stadtbalkon sei so noch nicht fertig.

+++ Zweiter Entwurf für den neuen Stadtbalkon +++

Stadtbalkon in Mülheim soll Möglichkeiten zum entspannen bieten

Die Kritik an der Sinnhaftigkeit des Bauwerks, die die Mülheimer seit den Entwürfen diskutieren, weist er zurück. „Der Stadtbalkon bietet einen ganz anderen Einblick in die Stadt, das Rathaus und den Rathausmarkt“, so Wiebels.

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Finanziert wurde das rund 520.000 Euro teure Bauwerk zu 80 Prozent vom Land, 20 Prozent Eigenanteil steuert der Regionalverband Ruhr bei. (vh)

 
 

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