Mülheim: Vorsicht! An der Ruhr droht diese schmerzhafte Gefahr – „Nicht zu nahe kommen“

In Mülheim kämpft die Stadt an den Ruhrufern mit einem altbekannten Problem.
In Mülheim kämpft die Stadt an den Ruhrufern mit einem altbekannten Problem.
Foto: Tom Thöne / FUNKE Foto Services; imago images / Montage DER WESTEN

Wenn der Sommer kommt, tritt auch in Mülheim ein bekanntes Problem auf. Denn wenn es wärmer wird, bereitet sich entlang der Ruhr in Mülheim der hochgiftige Bärenklau aus – die Stadt Mülheim reagiert.

Mülheim: Bärenklau breitet sich aus

In den letzten Wochen hat sich in Mülheim an den Ruhrufern meterhoher Riesenbärenklau ausgebreitet. Das Gefährliche: Gerade unter Einstrahlung von Sonnenlicht hat die Pflanze eine stark toxische Wirkung.

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Das ist die Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt, 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • liegt zwischen Duisburg, Essen und Düsseldorf
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Ulrich Scholten (SPD)

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Deshalb ist die Ausbreitung des Bärenklau besonders für Spaziergänger an der Ruhr ein Risiko.

+++ Essen: Darum kreiste in der Nacht ein Polizeihubschrauber über der Stadt +++

Mülheim: So reagiert die Stadt

Die Stadt Mülheim mäht die Pflanzen an den Wegen regelmäßig runter, erklärt Stadtsprecher Volker Wiebels gegenüber DER WESTEN. Allerdings müsste man den Bärenklau eigentlich an der Wurzel ausbuddeln, um das Problem dauerhaft zu lösen.

„Das ist zu zeitaufwändig und zu teuer“, so Wiebels. So beschränkt sich die Stadtverwaltung darauf, hauptsächlich an den Spaziergängen zu mähen und die Menschen zudem über die Gefahr zu informieren: „Wir warnen die Menschen öffentlich, den Pflanzen nicht zu nahe zu kommen“.

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Die Berührung mit dem Bärenklau kann zu Hautausschlägen und Juckreiz führen, die Symptome sind „wesentlich schlimmer als bei einer Brennnessel“, betont Mülheim-Sprecher Volker Wiebels. (kv)

 
 

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