Mittel liegen bereit – gebaut werden kann trotzdem noch nicht

Holthausen/Raadt.  Anfang der Woche meldete das Land NRW, für den an der Zeppelinstraße geplanten Bürgerradweg stünden 50 000 Euro bereit. Die Finanzierung aus Landesmitteln hatte die Stadtverwaltung bereits vor gut zwei Jahren beantragt. Vor etwa einem Jahr haben Vermessungsfachleute im Auftrag der Stadt ein Geländeprofil der Strecke als Grundlage für die Planung erstellt. Gebaut aber wird an der ehemaligen Trasse der Straßenbahnlinie 104 längst noch nicht. „Das Geld ist eine Teilsumme, eine Anfinanzierung“, erklärt Helmut Voß, Radverkehrsbeauftragter der Stadt. Begonnen würde aber mit der Umgestaltung noch nicht, da zeitgleich mit dem Anlegen des Radwegs im Schienenbereich auch die angrenzenden Bushaltestellen barrierefrei umgebaut werden sollen. „Dafür haben wir im vergangenen Jahr kein Geld aus dem entsprechenden ÖPNV-Topf bekommen“, erklärt Voß die Verzögerung. Nun würde erneut ein Förderantrag für 2017 gestellt. „Aufgrund dieser Abhängigkeiten konnte bislang noch nichts umgesetzt werden“, so der Radverkehrsbeauftragte und spricht von einer Hürde, die noch zu nehmen sei. Der Bau des Radweges ist mit 400 000 Euro veranschlagt, der barrierefreie Umbau der Haltestellen soll rund 413 000 Euro kosten. Die Stadt selbst wird kein Geld zu dem Projekt beisteuern, sondern nur so genannte nicht monetäre Eigenleistungen.