Mit Netzwerken über die Runden kommen

Haben die Bemühungen der letzten Jahre Früchte getragen?

Die Arbeit, die das Team und ich in den letzten Jahren geleistet haben, ist eine Basis. Mit Blick auf die Zukunft, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Welchen Beitrag wir zum Hochschulstandort leisten können. Die Studenten sind für uns ein wichtiges Publikum. Mit neuen Angeboten und Vermittlungsformaten gehen wir in der zweiten Jahreshälfte an den Start.

Gibt es weitere Kooperationen?

Ja, auch eine engere Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut ist geplant. Über Ziegler und die Sammlung gibt es ja auch einen historischen Bezug.

Wie schafft man es, mit immer weniger Etat ansprechende Ausstellungen zu machen?

Die Macke-Ausstellung im letzten Jahr war eine Ausnahme, weil sie im Wesentlichen von der Stiftung Sammlung Ziegler gefördert worden ist und sie auch die Mittel dafür zur Verfügung gestellt hat. Normalerweise setzt uns die Politik den finanziellen und personellen Rahmen, mit der eine Macke-Ausstellung gar nicht machbar ist. Andererseits ist es natürlich eine politische Entscheidung: Wir haben alle gesehen, wie belebend diese Ausstellung für die gesamte Innenstadt und für Mülheim war. So können wir nur in dem engen Rahmen agieren: Das sind ca. 70 000 Euro im Jahr, wovon wir auch die Restaurierung und Öffentlichkeitsarbeit finanzieren. Die große Sammlung mit wirklich großen Namen muss gepflegt und betreut werden. Zusätzlich werben wir Mittel ein. Wir müssen bei Ausstellungen fragen, passt das zu uns, können wir Mittel einwerben und gibt es Kooperationen. Das ist der andere Bereich, der vermehrt aufgebaut worden ist, dass wir bundesweit Partner und Kooperationen mit anderen Museen haben. Im Mai steht das große China-Projekt an, da freuen wir uns wahnsinnig, dabei zu sein. Dieses China-Projekt ist ein Ergebnis der Vernetzung, die über die Ruhr-Kunst-Museen geleistet worden ist.

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