Mülheim

Messerangriff in Mülheim: 22-Jähriger wollte seinen eigenen Vater (43) töten

Der 22-Jährige ließ sich von der Polizei widerstandslos festnehmen.
Der 22-Jährige ließ sich von der Polizei widerstandslos festnehmen.
Foto: Justin Brosch
  • Am Freitagabend hatte ein 22-Jähriger in Mülheim seinen Vater (43) mit einem Messer angegriffen
  • Der 43-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt - sein Zustand ist jetzt stabiler
  • Staatsanwaltschaft und Polizei sprechen von „versuchtem Tötungsdelikt“
  • Verdächtiger sitzt nun in U-Haft

Mülheim. Mit einem Messer war ein 22-Jähriger am Freitagabend auf seinen eigenen Vater (43) losgegangen - jetzt gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus: Er wollte seinen Vater töten. Das teilte die Polizei am Sonntagmittag mit.

Gegen 20:25 Uhr gerieten der 22-Jährige und sein Vater in der Wohnung an der Aktienstraße aneinander. Der Streit eskalierte: Mit einem Messer griff der Sohn den Vater an, verletzte ihn lebensgefährlich.

Blutüberströmt schleppte der Vater sich auf die Straße

Blutüberströmt schleppte sich der 43-Jährige auf die Straße, wo er zusammenbrach. Passanten riefen Polizei und Notarzt, der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.

Inzwischen hat sich sein Zustand ein wenig stabilisiert, sagte eine Sprecherin der Essener Polizei gegenüber DER WESTEN. Ob er ansprechbar ist, ist derzeit noch unklar.

Der 22 Jahre alte Verdächtige ließ sich am Tatabend widerstandslos festnehmen. Er selbst war am Bein verletzt - woher die Wunde stammt, konnte die Polizei noch nicht sagen. In der Nacht nach der Tat übernahm eine Mordkommission die Ermittlungen.

Gegen den dringend tatverdächtigen Sohn ordnete der zuständige Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg Untersuchungshaft an. (pen)

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