Kreuz Breitscheid wird umgebaut

Bis August 2012 wird das Kreuz Breitscheid erweitert, die Bauarbeiten laufen.
Bis August 2012 wird das Kreuz Breitscheid erweitert, die Bauarbeiten laufen.
Foto: WAZ FotoPool

Essen/Mülheim. Wer aus Mülheims Süden im ersten Halbjahr auf die A 52 Richtung Düsseldorf und Köln auffährt, muss sich auf mehr Verkehrsbehinderungen als ohnehin schon einrichten. Das ist die Prognose des Landesbetriebes „Straßen.NRW“, der bis Ende Juni das Kreuz Breitscheid umbauen lässt.

Der Umbau soll insbesondere den Verkehrsfluss von der A 3 aus Richtung Oberhausen auf die A 52 verbessern. Hierfür wird ein neuer zweispuriger Zubringer auf die A 52 gebaut. Dabei wird die Verbindung von der A 52 zur A 524 nach Krefeld mit einer Brücke überspannt, damit Fahrzeuge hier künftig ohne Reißverschluss die Bahn wechseln können. In den Umbau rund um das Kreuz, das täglich mehr als 200.000 Fahrzeuge passieren, werden rund 5 Mio Euro investiert. „Straßen.NRW“ verspricht sich davon deutlich weniger Staus und zäh fließenden Verkehr.

A 52 Richtung Mülheim ab 14. Februar gesperrt

Vorbereitende Arbeiten sind erledigt, in Kürze wird die beauftragte Baufirma in den Verkehr eingreifen. Ab dem 26. Januar werden Fahrwege gesperrt. Zunächst aus Richtung Köln nach Krefeld und Düsseldorf, ab Mitte Februar werden auch Mülheimer Kraftfahrer direkt betroffen sein.

So ist geplant, ab 14. Februar und bis Ende Juni die Fahrbeziehung von der A 52 aus Richtung Mülheim auf die A 524 nach Krefeld zu sperren. Die offizielle Umleitungsempfehlung sieht dabei einen 23 km langen Umweg über die A 3, Kreuz Ratingen-Ost, A 44 und zurück auf die A 52 (andere Fahrtrichtung) vor. Des Weiteren soll zwischen dem 22. Februar und Anfang Mai keine Möglichkeit bestehen, über die A 3 aus Richtung Oberhausen auf die A 524 nach Krefeld und die A 52 nach Essen zu wechseln.

"Straßen.NRW" rechnet mit zusätzlichen Behinderungen

An der Anschlussstelle Breitscheid/Mülheim soll während der Bauzeit eine Extra-Beschleunigungsspur eingerichtet werden, damit auffahrender Verkehr noch vor dem Autobahnkreuz auf die Hauptfahrbahn der A 52 einfädeln kann. Dafür müssen bestehende Fahrbahnen verengt werden. „Straßen.NRW“ rechnet an dieser Stelle deshalb mit zusätzlichen Behinderungen und Rückstaus bis nach Essen.

Der Baufirma, so ist zu hören, sind hohe Bonuszahlungen in Aussicht gestellt, damit sie die Baustelle vor dem 30. Juni abschließt. Denn dann wird die A 40 vollgesperrt – und der Verkehr über A 52 und A 3 umgeleitet.

 
 

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