Kontrolliert bitte regelmäßig die Radwege

„Ich könnte ein ganzes Buch über das Fahrradfahren in Mülheim schreiben“, sagt WAZ-Leser Dirk Jansen in seiner Antwort auf dem Erfahrungsbericht von WAZ-Redakteur Ludger Böhne, der seit zehn Wochen in Mülheim mit dem Fahrrad unterwegs ist. „Ich benutze seit fast drei Jahren ausschließlich mein Fahrrad (e-bike) bei Besorgungen in meiner Heimatstadt“, so Jansen. Das Fahrrad sei für ihn nicht nur ein Sportgerät, sondern diene gleichzeitig als Therapiegerät. Seine Wünsche für bessere Radbedingungen:
1. Eine vernünftige kurze Verbindung quer durch die Stadt (Amtsgericht bis Petrikirche).


2. Ein Fahrradweg vom Dickswall über Kaiserstraße, Tourainer-Ring und darüber hinaus.


3. Halbjährliche Überprüfung der Radwege auf Funktionstüchtigkeit. Laub, Schnee, Löcher, Frostschäden sollten beseitigt werden.


4. Abschaffung von Fahrradampeln, zum Beispiel: Fahrradampel in Speldorf/Duisburger Straße (Hemerle).


5. Keine „Rufbereitschaft“ für Fußgänger- und Fahrradampeln. Warum haben wir nicht die gleichen Rechte wie Autofahrer?


6. Freigabe bestimmter Einbahnstraßen für Fahrradfahrer.


7. Kontaktstreifen für Ampelanlagen im Straßenbelag, die wirklich auf Fahrradfahrer reagieren, so etwa an der Georgstraße Ausfahrt Aktienstraße, B1 Oppspring Linksabbieger in Richtung Witthausstraße.


8. Weniger Kombinationen von Fußgänger- und Fahrradwegen.


9. Vernünftige Übergänge zwischen Straße und Radweg, viele Übergänge sind viel zu hoch und belasten Fahrrad und Mensch.

 
 

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