Mülheim

Klingt etwas widerlich: Urin-Beutel für Krankenhäuser sollen Wasser der Ruhr verbessern

Foto: Oliver Müller / WAZ FotoPool
  • Mülheim will das Wasser der Ruhr verbessern
  • Jetzt sollen Patienten Urin-Beutel benutzen

Mülheim. Das Wasser der Ruhr soll sauberer werden! Dafür soll die Konzentration von Röntgen-Kontrast-Mitteln in der Ruhr und damit auch im Trinkwasser reduziert werden. Doch wie das Mittel in die Ruhr gelangt ist etwas widerlich.

Wie die WAZ berichtet kommen die Röntgen-Kontrast-Mittel in das Abwasser, wenn nach einer ärztlichen Untersuchung die Patienten die Kontrastmittel vollständig ausscheiden.

Kläranlagen können Mittel nicht herausfiltern

Auch modernste Kläranlagen können das Mittel nicht vollständig herausfiltern. Es handelt sich dabei aber nur um eine sehr geringe Menge. Zuletzt waren es zwei Mikrogramm pro Liter in der Ruhr bei Mülheim.

Das ist aber weder gesundheits- noch umweltschädlich.

Trotzdem soll das Mittel nicht mehr ins Wasser gelangen. Deshalb soll es bald Urinbeutel geben, die im Hausmüll entsorgt werden können.

24 Stunden sollen die Beutel nach der Behandlung noch genutzt werden

In den Beuteln soll der Urin durch eine Chemikalie fest werden. So kann das Kontrastmittel nicht in den Wasserkreislauf gelangen. Unter anderem gibt es diese Beutel bald im St. Marien-Hospital und im Ev. Krankenhaus.

Den ganzen WAZ-Artikel findest du hier.

(km)

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