Jimmy Cliff kommt zum Ruhr Reggae Summer nach Mülheim

Zum 9. Ruhr Reggae Summer kommt Jimmy Cliff aus Jamaika nach Styrum. Vom 31. Juli bis 2. August feiern tausende unter dem Motto „Love, Peace & Music“.

Mülheim..  Zwei Songtitel genügen, um mindestens einen Ohrwurm auszulösen: „Reggae Night“ oder „You Can Get It If You Really Want“. Die meisten können diese Hits mitsummen – und bald live anstimmen: Vom 31. Juni bis 2. August kommt Jimmy Cliff zum 9. Ruhr Reggae Summer. Dann spielen rund ums Ruhrstadion die Größten der Szene auf. Neben Headliner Jimmy Cliff haben sich auch Irie Révoltés, Sebastian Sturm oder Martin Jondo angekündigt.

Allein Jimmy Cliff könnte ganze Konzerthallen füllen. Daher rechnen sich die Veranstalter des Ruhr Reggae Summergute Chancen aus, ihr Festival in diesem Sommer auszuverkaufen. „Wir erwarten rund 15.000 Besucher“, sagt Henning Schmalenbach von U-Concert aus Wuppertal. In den vergangenen Jahren kamen im Schnitt 12.000 Besucher zu dem Festival an die Ruhr. Neben den Konzerten schlagen Besucher ihre Zelte auf dem Campingplatz in den Ruhrauen und dem benachbarten Sportplatz auf, es gibt einen Basar, Kulinarisches und auch das Naturbad wird wieder zum Planschen geöffnet.

Dort soll es Tanz-Workshops geben, eine Dub-Bühne und natürlich jede Menge Badespaß zwischen den Auftritten. „Zur Zeit sind wir außerdem im Gespräch mit einem Umweltarchitekten, um das Festival klimafreundlicher zu gestalten“, verrät Schmalenbach. Wie das aussehen wird, sei aber noch nicht spruchreif, ebenso wie der komplette Programmplan, den die Veranstalter nur häppchenweise herausgeben.

Mit Jimmy Cliff holen die Organisatoren ein Reggae-Urgestein ins Ruhrgebiet – bereits 2008 jubelte ihm die Menge im Ruhrstadion zu. Seine wohl bekanntesten Songs heißen „Reggae Night“, „I Can See Clearly Now“ oder „You Can Get It If You Really Want“ und stammen aus den 1980er und 90er Jahren. Sein letzter Song „Rebirth“ aus 2012 ist wohl weniger massentauglich, gewann aber den Reggae Grammy Award 2013.

Um dem Publikum einen Stilmix zu präsentieren, spielen neben klassischen Roots-Reggae-Künstlern auch jüngere Live-Bands wie Irie Révoltés. Die neun Jungs aus Heidelberg mischen Reggae mit Hip-Hop, Dancehall- und Ska-Elementen. In ihren deutsch-französischen Songtexten setzen sie sich mit sozialkritischen Themen auseinander, etwa Rassismus oder Flüchtlingspolitik.

Künstler aus der ganzen Welt rocken die Hauptbühne: Groundation und J-Boog aus den USA, Soneros de Verdad aus Kuba oder Dustin Thomas aus Australien. Aber auch bekannte Reggae-Musiker aus Deutschland sind dabei, viele von ihnen sind feste Nummern des Festivals: Nosliw, Sebastian Sturm oder Martin Jondo.

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