Interreligiöser Dialog in der Wolfsburg

Flucht, Exil, Heimat im Judentum, Christentum und Islam stehen im Vordergrund des vierten Mülheimer Interreligiösen Dialogs. Die Tagung unter dem Titel „Wer glaubt, ist ein Flüchtling“ findet am 4. und 5. April in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, statt. Zu den Veranstaltern gehören das Zentrum für Islamische Theologie, die Universität Münster, das Graduiertenkolleg Islamische Theologie, der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen und das Generalvikariat Essen.

Hochrangige Referenten wie Weihbischof Wilhelm Zimmermann (Bischofsvikar für Ökumene und Interreligiösen Dialog im Bistum Essen) und Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (Zentrum für Islamische Theologie Münster) befassen sich in ihren Vorträgen vor allem mit dem Verlust der Heimat. Sie erörtern theologische Bewältigungsstrategien für traumatische Flucht- und Exilerfahrungen und beschäftigen sich mit der Frage, wie Flüchtlinge und Einheimische hier ihre Identitäten verändern.