Imagefilm für den RS1

Eine Woche lang war das Filmteam im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr unterwegs und fertig war der fünf Minuten lange Imagefilm über den Radschnellweg (RS1), der sich anschickt, mit rund 100 Kilometern der längste in Europa zu werden. Demnächst soll er auch in Kinos Lust zum klimafreundlichen Umsatteln machen.

Wenn er fertig ist und Duisburg mit Hamm verbindet, gehen die Planer davon aus, dass 50 000 Autofahrten täglich oder 400 000 Kilometer eingespart werden. Das sind zehn Weltumrundungen. Damit werde soviel CO2 vermieden, wie 900 Haushalte im Jahr verbrauchen. Zu sehen sind auch NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, die vor einigen Wochen zum Proberadeln nach Mülheim kamen. Der Radweg glänzt aber nicht nur mit einer schnellen Verbindung, sondern auch mit Beleuchtung, Winterdienst und Servicestationen, was jetzt noch nach Zukunftsmusik klingt. Radfahren wird erstklassig, heißt es, denn der Radwegebau wird durch den Bund im Bundesverkehrswegeplan gefördert. Ganz nett gemacht, ist das alles, ein Tüftler steht im Mittelpunkt und kann staunen, wenn aus Ideen, Visionen und schließlich Realität wird. Und was wäre ein Film ohne eine Liebesgeschichte und einen Kuss, der natürlich auch nicht fehlt. Nur die süßliche Musik nervt etwas. Termine werden vorsichtshalber nicht genannt. Mehr Infos und der Film auf: www.rs1.ruhr