Mülheim

Hund in Mülheim geht in der Ruhr baden – und kommt blutend heraus!

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

Hündin Hanna aus dem Tierheim in Gelsenkirchen hat einen grausamen Leidensweg hinter sich. Ihre Vorbesitzer haben die Kangal-Hündin schwer misshandelt.

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Mülheim. In Mülheim hat eine Hundebesitzerin eine sehr schlechte Erfahrung gemacht. Bei einem Spaziergang an der Ruhr mit ihrem Hund ahnt sie noch nicht, was sie erwartet.

Daheim angekommen macht sie eine grausame Entdeckung. Ihr junger Hund hat eine klaffende Wunde am Bein. Jetzt beschwert sich die Frau aus Mülheim im Netz.

Hund in Mülheim: Schwer verletzter Welpe nach Bad in der Ruhr

Bei einem Spaziergang an der Ruhr geht der 4-Monate alte Labrador zum ersten Mal ins Wasser. Als die Besitzerin den Hund zu Hause saubermachen will, fällt ihr plötzlich etwas auf. Unter dem Dreck sieht sie eine offene Wunde am Bein ihres Lieblings. Darin steckt eine große Glasscherbe.

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Einige Fakten über die Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt, 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • liegt zwischen Duisburg, Essen und Düsseldorf
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019), besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Marc Buchholz (CDU)

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Die Mülheimerin ist sauer. An der Ruhr liegt überall Müll herum, hier muss sich ihr Kleiner verletzt haben. „An der Ruhr: benutzte Taschentücher, leere Bierflaschen, Bierdeckel, Scherben und ich weiß nicht, was dort ausgekippt wurde, aber die Hunde fanden es sehr schmackhaft.“

Hund in Mülheim: Hundebesitzerin regt sich auf – „nehmt doch bitte euren Müll mit“

Jetzt hat die Mülheimerin einen verletzen Welpen, der erst mal 10 Tage Ruhe halten und ziemliche Schmerzen erleiden muss. Und Geld hat die Behandlung beim Tierarzt natürlich auch gekostet: Ganze 200 Euro! Da kann die Hundebesitzerin nicht ruhig bleiben.

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„Nehmt doch bitte euren Müll mit und vermeidet es, Glas zu zerbrechen“, bittet die Frau in einer Facebook-Gruppe.

Andere aus der Gruppe wünschen ihrem Hund gute Besserung und stimmen ihr zu, was die Müll-Situation an der Ruhr angeht. Einige meinen, dass es an dem Hochwasser vor einigen Wochen läge. Doch viele sagen, dass es hier schon länger so schlimm aussieht. Eine Frau macht den Vorschlag, die Mülheimerin könnte doch am Wochenende bei der Aktion „Mülheim räumt auf“ mitmachen – zusammen mit allen, die wütende Kommentare unter ihrem Post hinterlassen. (mbo)