Holzscheit erschlägt vierjährigen Jungen aus Mülheim in Freizeitpark

Ein ein Kilo schwerer Holzscheit fiel bei den Baumarbeiten herab und verletzte einen vierjährigen Jungen aus Mülheim so schwer, dass Ärzte im Krankenhaus ihn nicht mehr retten konnten. Foto: Oliver Müller
Ein ein Kilo schwerer Holzscheit fiel bei den Baumarbeiten herab und verletzte einen vierjährigen Jungen aus Mülheim so schwer, dass Ärzte im Krankenhaus ihn nicht mehr retten konnten. Foto: Oliver Müller
Foto: Oliver Müller NRZ
Bei Baumarbeiten in einem Freizeitpark in Reken ist ein vierjähriger Junge aus Mülheim von einem Holzscheit erschlagen worden. An der Hand seines Großvaters lief er auf den ausgewiesenen Wegen der Anlage. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Reken/Mülheim. Ein vierjähriger Junge aus Mülheim ist am Mittwoch nach einem tragischen Unglück in einem Freizeitpark in Reken gestorben.

Wie die Kreispolizei Borken berichtet, lief der Junge offenbar an der Hand seines 70-jährigen Großvaters über die ausgewiesenen Wege des Freizeitparks. Auf dem Gelände seien zu der Zeit Baumfällarbeiten durchgeführt worden, heißt es in der Presseerklärung. Arbeiter hätten mit Motorsägen einen circa zehn Meter hohen Eichenstamm Stück für Stück abgetragen.

Als der Großvater mit seinem Enkel die Arbeitsstelle passierte, traf den Schilderungen zufolge ein herabfallendes, circa ein Kilogramm schweres Holzstück den Vierjährigen am Kopf. Das Kind habe sich schwere Verletzungen zugezogen und sei schließlich im Krankenhaus verstorben, so die Polizei. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermittelten nun wegen fahrlässiger Tötung.

 
 

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