Heizöl im Keller eines Mülheimer Wohnhauses ausgelaufen

Auf  Grund eines technischen Defektes an der hauseigenen Anlage lief am Montag Heizöl in den Keller eines Wohnhauses an der Bismarckstraße.
Auf Grund eines technischen Defektes an der hauseigenen Anlage lief am Montag Heizöl in den Keller eines Wohnhauses an der Bismarckstraße.
Foto: Feuerwehr
  • Auf Feuerwehrautos war das Wort Gefahrgut zu lesen.
  • Das bereitete einigen Anwohnern Sorgen.
  • Einsatzkräfte in Schutzanzügen beseitigten die Panne.

Mülheim.. Ein Einsatz der Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen, auf denen unter anderem das Wort Gefahrgut zu lesen war, hat Anwohner des Kahlenbergviertels am Montagmorgen kurzzeitig aufgeschreckt. Was war da passiert? Schnell stand fest: Nichts wirklich Dramatisches. Laut Feuerwehr waren beim Befüllen eines Tanks in einem Wohnhaus an der Bismarckstraße rund 100 Liter Heizöl ausgetreten und hatten den Keller verschmutzt.

Gegen 10 Uhr, als der Tanklastwagen gerade angedockt hatte, war es zu dem Zwischenfall gekommen. Die Befüllung verlief weniger reibungslos als geplant: „Auf Grund eines technischen Defektes an der hauseigenen Anlage“, so die Feuerwehr, sei das Heizöl nicht im Tank gelandet, sondern auf dem Boden des Kellers. Der Brennstoff verteilte sich über zwei Räume mit 25 Quadratmetern Fläche. Glücklicherweise habe es keinen Abfluss in den betroffenen Kellerräumen gegeben, so dass ein Eintritt des Heizöls in die Kanalisation unmöglich war, hieß es.

Zum MEG-Betriebshof gebracht

Einsatzkräfte in Schutzanzügen nutzten Ölbindemittel, um den ausgelaufenen Brennstoff aufzunehmen; anschließend brachten sie ihn zum Betriebshof der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG). Das Wohnhaus wurde während des Einsatzes fortlaufend mit einem Hochleistungsgerät belüftet, berichtete die Feuerwehr, und nach Abschluss der Arbeiten wieder an die Bewohner übergeben.

Der Einsatz war nach etwa 90 Minuten beendet.

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