Mülheim

Gruppenvergewaltigung in Mülheim: Wichtige Entscheidung über Zukunft der Tatverdächtigen gefallen

Eine wichtige Entscheidung im Fall der Gruppenvergewaltigung in Mülheim ist gefallen.
Eine wichtige Entscheidung im Fall der Gruppenvergewaltigung in Mülheim ist gefallen.
Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Mülheim. Die Entscheidung ist gefallen: Die Jugendlichen, die in Mülheim eine junge Frau vergewaltigt haben sollen, habe neue Schulen gefunden. Nach der Gruppenvergewaltigung, die sich kurz vor den Sommerferien ereignete, haben alle Tatverdächtigen eine neue Schule gefunden.

Wie die WAZ zuvor berichtete, waren sie nach der schockierenden Gruppenvergewaltigung in Mülheim von der Schulpflicht befreit worden. „Es konnten den individuellen Bedürfnissen oder persönlichen, geänderten Umständen entsprechend, andere schulische Lösungen gefunden werden“, so ein Stadtsprecher gegenüber der WAZ.

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• Mehr zu dem Fall aus Mülheim:

Mülheim: Frau von Kindern missbraucht – Therapeut: „Plädiere für deutlichere Strafen“

Nach Gruppenvergewaltigung in Mülheim: Nachbarin des Anführers (14): „Ich habe Angst“

Gruppenvergewaltigungen in NRW: Ein gefährlicher Trend?

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Mühlheim: Bezirksregierung entscheidet von Fall zu Fall

Wie die Bezirksregierung weiter mitteilte, werde in solchen Fällen individuell über das Vorgehen entschieden. Welche Faktoren bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen und welche Handhabe das Jugendamt hat, liest du bei der WAZ.

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Vergewaltigung in Mülheim - die Fakten in Kürze:

  • Anfang Juli wurde eine junge Frau in Mülheim sexuell missbraucht
  • Sie ist traumatisiert und wurde in ein Krankenhaus gebracht
  • Dringend tatverdächtig sind fünf Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren
  • Alle fünf stammen aus Bulgarien und sind wohnhaft in Mülheim
  • Die Familien der mutmaßlichen Täter leben seit mehreren Jahren in Deutschland
  • Zwei der Familien waren dem Jugendamt bereits bekannt
  • Ein 14-jähriger Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft
  • Verdächtiger ist schon zweimal wegen sexueller Belästigung aufgefallen

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Fest steht: Für den 14 Jahre alten Hauptverdächtigen geht es vorerst nicht zurück an seine alte Schule. Er sitzt weiter in Untersuchungshaft und sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Mehr dazu liest du hier >>>

 
 

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