Mülheim

Mann war mit Schlauchboot auf der Ruhr in Mülheim unterwegs, als das Gewitter aufzog – So rettete ihn die Feuerwehr

Ein Mann war in Mülheim mit einem Schlauchboot auf der Ruhr unterwegs, als das Gewitter aufzog. (Symbolbild)
Ein Mann war in Mülheim mit einem Schlauchboot auf der Ruhr unterwegs, als das Gewitter aufzog. (Symbolbild)
Foto: imago

Mülheim. Das schwere Gewitter hatte am Dienstagabend auch Mülheim nicht verschont. Der Starkregen hatte auch hier viele Keller oder Tiefgaragen vollaufen lassen. 68 Feuerwehreinsätze gab es insgesamt bis zum späten Abend.

Außerdem war ein Mann mit seinem Schlauchboot auf der Ruhr unterwegs, als das Unwetter begann. Er fuhr zum Schutz unter die Konrad-Adenauer-Brücke und hielt sich dort an einem Brückenpfeiler fest teilte die Feuerwehr gegenüber DER WESTEN mit.

Dort harrte er aus und alarmierte die Feuerwehr gegen 17.15 Uhr. Diese rückte mit der Wasserrettung und Tauchern an. Sie retteten den Mann aus seiner misslichen Lage und zogen ihn aus dem Wasser. Er wurde nicht verletzt.

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Bäume knickten laut Feuerwehr um, Bauteile lösten sich. Die meisten Schäden entstanden auf der rechten Ruhrseite. Insgesamt waren 116 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Mülheim im Einsatz. Der Rettungsdienst wurde durch zehn Einsatzkräfte der Johanniter, der Malteser und des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt.

Doch damit nicht genug für die Feuerwehr: Noch in der Nacht rücken die Feuerwehren aus Essen, Mülheim und Oberhausen nach Wuppertal aus, um die Einsatzkräfte dort zu unterstützen. Die Regenfälle haben Wuppertal besonders stark getroffen. Ein Tankstellendach krachte zusammen, die Dachkonstruktion der Universität hielt nicht stand. Auch in den City-Arkaden lief das Wasser durch alle Etagen. (jk)

 
 

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