Gemeinden gestalten gemeinsames Pfingstfest

Im Stadthallengarten feiert der Ev. Kirchenkreis An der Ruhr sein Pfingstfest „BeGeistert“.
Im Stadthallengarten feiert der Ev. Kirchenkreis An der Ruhr sein Pfingstfest „BeGeistert“.
Foto: foto@luftbild-blossey.de

Mülheim.. So etwas gibt es nur alle vier Jahre: Der Ev. Kirchenkreis An der Ruhr feiert das Pfingstfest „beGeistert“ im Stadthallengarten. Mit Live-Musik, Show-Programm und allen Gemeinden sowie kirchlichen Institutionen, die sich an insgesamt 26 Ständen präsentieren. Eintritt: frei.

Vor vier Jahren fand das große Pfingstfest im Witthausbusch statt. Dieses Mal soll aber an exponierter Lage gefeiert werden, um mehr Menschen zu erreichen und vom Durchgangsverkehr des benachbarten zu profitieren.

Rock, Klassik und Musical

„Wir eröffnen das Fest mit einem Gottesdienst um 11 Uhr“, sagt Superintendent Helmut Hitzbleck. Die Gottesdienste aus allen Gemeinden werden zu einem zusammengelegt, der übrigens auch von einem Dolmetscher in Gebärdensprache übersetzt wird. Im Anschluss daran wird der Altarraum zur Bühne umfunktioniert. Ab 12.50 Uhr spielt das Bandprojekt „Oase“, junge Musiker aus den Gemeinden Lukas, Broich-Saarn und der Vereinten Ev. Kirchengemeinde covern Hits aus 50 Jahren Rock- und Popgeschichte. Im Anschluss haben Kantoren aus den Gemeinden einen Auftritt als A-Capella-Combo, sie singen ab 13.20 Uhr im Säulengang der Stadthallenterrasse.

Gesanglich vertreten sind auch der Männerchor aus Broich-Saarn und die Jungen- und Mädchenkantorei der Vereinten mit Stücken von den Beatles bis zu Mozart. Musicals mit biblischem Hintergrund stehen ebenfalls auf dem Programm: „Jona, der wütende Prophet“ beginnt um 13.40 Uhr, ab 15.15 spielt die Jugendband der Lukaskirchengemeinde Stücke aus „Petrus“. Den musikalischen Abschluss bildet die Peter-Bursch-All-Star-Band ab 16.30 Uhr.

Spezialitäten und Mode aus Afrika

Rundherum gestalten die Ehrenamtlichen aus den Gemeinden ein buntes Fest. „Im Jugenddorf haben sich alle Jugendleiter aus den Gemeinden zusammengetan und ein Programm erstellt“, sagt Pressereferentin Annika Lante. Für die jungen Besucher gibt es eine Hüpfburg, Baumklettern oder Sprayaktionen. Im Rundgang können sich Besucher über die Arbeit der Notfallseelsorge, des Weltladens oder des Fliednerdorfs informieren.

Leckeres wird es geben sowie exotische Köstlichkeiten zum Probieren und Afrikanische Mode zum Anprobieren. An 26 Ständen präsentieren sich zudem die ev. Gemeinden, Beratungsstellen, Familienbildungsstätte, das Krankenhaus, das Hospiz oder die Ladenkirche. An diesem Stand können Besucher gleich in die Kirche eintreten. Denn: „Das Fest steht auch unter dem Motto Kirche zum Kennenlernen.“

 
 

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