Freundeskreis hilft der Stadtbibliothek seit 15 Jahren

Margitta Ulbricht
Ursula und Bernhard Haake.
Ursula und Bernhard Haake.
Foto: WAZ FotoPool

Mülheim. Bei der Feier zum 15-jährigen Bestehen des Freundeskreises der Stadtbibliothek war absehbar, dass auch ein paar dunkle Seiten aufgeschlagen werden. Und diese Geschichten hatten immer mit Kürzungen und drohenden Schließungen von Stadtteilbibliotheken zu tun.

Erst im letzten Jahr konnte durch das Engagement von Kultur-Vereinen und Bürgern die Schließung von vier Schul- und Stadtteilbibliotheken verhindert werden. Schweren Herzens musste man sich aber dann vom Bücherbus trennen.

Medienhaus-Leiterin Claudia vom Felde dankte dem Vereins-Vorsitzenden Bernhard Haake und Ehefrau Ursula für ihren „hohen Einsatz“. Gut zu wissen, „dass wir einen starken Freundeskreis hinter uns haben“, so vom Felde. Die Lage der Stadt werde nicht besser, Kultur sei auch künftig von Sparmaßnahmen bedroht.

Mit persönlichem Engagement, Geldspenden für Bücher und Projekte, „seiner wirkungsstärksten und vornehmsten Förderung“, so Haake, hat sich der Verein mit 180 Mitgliedern bislang für die Bücherei stark gemacht. Modellhaft ist die „Schmökerstube“. Der Abend klang aus mit Geschichten, gelesen von Schauspielerin Maria Neumann, und virtuoser Akkordeon-Musik von Andreas Gutmann.