Veröffentlicht inMülheim

Fall Sabatino: Steckt eine Stalkerin hinter dem Verschwinden des Promi-Gastronoms?

haus-sabatino.jpg
Aus diesem Haus verschwand Santo Sabatino. Foto: Dominik Göttker
  • Santo Sabatino (54) aus Mülheim hat rund 50 SMS pro Tag von Stalkerin bekommen
  • Hat sie etwas mit seinem Verschwinden zu tun?
  • Promi-Gastronom ist noch nicht wieder aufgetaucht

Mülheim. 

Der Fall Santo Sabatino (54) wird immer mysteriöser. Noch immer ist der Promi-Gastronom aus Mülheim verschwunden – seit dem 20. Juli, als er mitten in der Nacht ohne Gepäck und Nachricht sein Haus in Mülheim verließ, in dem er mit seiner Familie wohnt.

————————————-

• Mehr zu dem Fall:

Mülheimer Gastronom seit einem Monat verschwunden: So sucht die Polizei im Ausland

Rätsel um Mülheimer Promi-Gastronom: Ist das sein letztes Lebenszeichen vor seinem Verschwinden?

„Welt ist nicht mehr die gleiche“ ohne Santo Sabatino: Geschäftspartner macht sich Sorgen – Kritik aus der Gastro-Szene

————————————-

Jetzt kommt heraus: Sabatino soll eine Stalkerin gehabt haben. Von der fühlte sich der Wirt („Tino’s“, Bocconcino“ und „Rosati“ in Düsseldorf bzw. Köln) anscheinend so bedroht, dass er eine Anzeige gegen sie bei der Polizei erstattet hat. Das bestätigt Polizeisprecherin Anja Künast im Gespräch mit DER WESTEN. „Die Anzeige ist am 22. Juni bei uns eingegangen.“

Stalkerin schickte 50 bedrohliche SMS am Tag

Sabatino gab damals an, im Flugzeug eine Frau kennengelernt zu haben. Mit ihr tauschte er Telefonnummern aus. Danach schrieb ihm die Frau rund 50 SMS am Tag. Wie der Express berichtet, sei der Ton immer bedrohlich gewesen: „Ich finde dich und ich werde dich verletzten!“

Zum Inhalt oder zur Identität der Frau kann Sprecherin Künast nichts sagen.

Das sagt die Polizei Essen zur Spur

Besteht denn ein Zusammenhang zwischen der Stalkerin und Sabatinos plötzlichem Verschwinden?

Die Polizei Essen, die zuständig ist für den Fall, hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen zurück. „Wir haben diese Spur natürlich von Anfang an verfolgt“, sagt Polizeisprecher Ulrich Faßbender. Es sei eine von vielen Spuren (die teils auch ins Mafia-Milieu führen sollen) – heiß sei sie aber nicht.

Jedoch, so Faßbender: „Sie ist auch nicht unwichtig.“

(lin)