Entenfang: Parteien unterstützen Bauverwaltung

Unterstützung für das behutsame Vorgehen am Entenfang erhalten Planungsdezernent und Bauverwaltung von den Grünen. „Wir können die dort schon lange wohnenden Leute jetzt nicht sofort vertreiben“, sagt Heidemarie Sinn-Leyendecker. Die Bezirksvertreterin stellt klar: „Die Siedlung darf sich nicht weiter ausdehnen, Vererbung und Verkauf der Häuser müssen für die Zukunft ausgeschlossen werden.“ Dann schrumpfe die Siedlung im Lauf der Zeit von selbst und die Natur erhalte wieder mehr Fläche. Dies sei ein gangbarer Weg, mit dem alle Bewohner am Entenfang eine klare Perspektive hätten für ihre Investitionen.

„Wir können am Entenfang jetzt nicht alles sofort auflösen. Das ist doch utopisch“, sagt auch Claus Schindler. Der SPD-Planungssprecher sieht die vom Düsseldorfer Bauminister geforderten Beendigung des Dauerwohnens als längerfristiges Projekt. Eine rechtlich verbindliche Lösung müsse allerdings geschaffen werden.

Die CDU geht einen Schritt weiter und erwartet von der Bauverwaltung die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens „Entenfang-Süd K 13“ und den Satzungsbeschluss des Rates. „Damit kann das Gebiet planerisch und städtebaulich strukturiert werden“, sagt Christina Kaldenhoff. Die CDU-Planungssprecherin begrüßt die Ankündigung, im Februar dazu eine Bürgerversammlung durchzuführen.

 
 

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