Mülheim

Männer flüchten vor Mülheimer Polizisten – doch mit Schäferhund Schiwago haben sie nicht gerechnet

Polizei-Diensthund Schiwago biss einem der mutmaßlichen Einbrecher in den Arm.
Polizei-Diensthund Schiwago biss einem der mutmaßlichen Einbrecher in den Arm.
Foto: Polizei

Mülheim. Mithilfe von Diensthund Schiwago konnte die Polizei am Dienstagabend zwei mutmaßliche Einbrecher in Mülheim-Dümpten festnehmen.

Zuvor hatten Zeugen der Polizei gemeldet, dass zwei Männer Eisenstangen von einer Baustelle am Bänkskenweg wegtrugen. Als die mutmaßlichen Einbrecher sich ertappt fühlten, brachen sie ihr Vorhaben ab und liefen davon.

Mutmaßlicher Einbrecher lügt Polizei an

Kurz danach traf die Polizei mit mehreren Streifenwagen inklusive Diensthundeführerin ein. Die Zeugen deuteten auf einen Mann (28), der sich langsam von der Baustelle entfernte.

Bei Eintreffen der Polizei versuchte der 28-Jährige zu fliehen. Doch er rannte nicht schnell genug. Die Beamten holten den 28-Jährigen ein und stellten ihn zur Rede. Angesprochen auf den mutmaßlichen Einbruch und seine Flucht hatte der gleich eine Ausrede parat: Er habe einen Freund in der Gegend gesucht.

Den wollten die Beamten dann gerne kennenlernen. Allerdings öffnete an der angegebenen Adresse ein älterer Mann, der den 28-Jährigen noch nie gesehen hatte.

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Schiwago beißt Tatverdächtigem in den Arm

Währenddessen fahndete die Polizei nach dem zweiten Verdächtigen. Die Beamtin mit ihrem Hund Schiwago stieß dabei auf einen Jugendlichen(15), der angab soeben von einem rennenden Mann angerempelt worden zu sein.

Seine Beschreibung passte auf einen Mann (31), den die Polizistin auf dem Düsterweg entdeckte. Der versuchte über einen Zaun zu entkommen. Aber die Rechnung hatte der Flüchtige ohne Schiwago gemacht.

Der belgische Schäferhund schnappte sich den 31-Jährigen und biss ihm in den Arm. Beide fielen bei der Aktion runter vom Zaun auf den Boden.

Polizei entdeckt Drogen und Beute

Die Polizei nahm auch den zweiten Tatverdächtigen in Gewahrsam, nachdem sie im Gebüsch hinter dem Zaun ein Päckchen mit Betäubungsmitteln fand.

Die Beute, etwa 60 Kilogramm Metall, lag noch in der Nähe der Baustelle. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. (ak)

 
 

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