Ein Platz, um der Deutschen Einheit zu gedenken

Azubi Tim Schmitz bei Gartenarbeiten an der Blumenuhr am Mülheimer Wasserbahnhof.
Azubi Tim Schmitz bei Gartenarbeiten an der Blumenuhr am Mülheimer Wasserbahnhof.
Foto: WAZ FotoPool

Mülheim-Stadtmitte. Geht es nach dem Willen der Bezirksvertretung 1, heißt der Platz vor dem Wasserbahnhof künftig „Platz der Deutschen Einheit“. In ihrer Sitzung am Montag sprach sich die Mehrheit der Ortspolitiker dafür aus. Das letzte Wort aber hat der Rat.

Hübsch flanieren lässt es sich rund um die 1953 errichtete Blumenuhr und den Springbrunnen – und auch die Weiße Flotte legt an der Ruhrinsel an. Dazu der angrenzende Biergarten: Der Platz vor dem Wasserbahnhof ist alles in allem ein nettes Fleckchen Erde, das vor allem für unbeschwertes Leben steht. Genau daran stießen sich nun mehrere Bezirksvertreter. Der Name „Platz der Deutschen Einheit“ verlange nach einem würdigeren Ort, hieß es.

Es mangelte an Alternativ-Vorschlägen

Bedenken, die nur wenige Kommunalpolitiker überzeugten. Zumal es an Alternativ-Vorschlägen mangelte. Die Verwaltung hatte vorab geprüft, ob es möglich wäre, einen Platz auf dem neuen Campus der Hochschule Ruhr West an der Duisburger Straße entsprechend zu benennen. Doch laut Matthias Lincke, Leiter des Amtes für Geodatenmanagement, Vermessung und Kataster, gehört die Campus-Fläche dem Land – und das habe sich klar gegen den Vorschlag ausgesprochen.

 
 

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