Drehscheibe für Vielfalt

Theater, Gastspiele und die Zusammenarbeit mit Gruppen aus der freien Szene bleiben Kernbereich im Ringlokschuppen. Daneben hat sich das Haus mit Formaten wie Partys, Kabarett, Comedy und Konzerten aus der Kulturgut-Reihe sowie in diesem Jahr erstmals mit einem Familienfest stärker den Wünschen der Mülheimer geöffnet. Das Familienfest (mit Wodo Puppenspiel und Mülheimer Betriebe) Anfang Oktober zog 1500 Besucher. Der Ringlokschuppen ist Drehscheibe für kulturelle Vielfalt: So war das Haus in diesem Jahr zentrale Spielstätte für das namhafte Impulse-Festival. Mit dessen Unterstützung sowie mit Urbane Künste und der Kunststiftung NRW konnte die „Silent University“ als Lehr- und Bildungsangebot für Flüchtlinge und Bürger in der Dezentrale entstehen. Mit denselben Partnern wurde das geschlossene Ringlokschuppen-Lokal renoviert und als „Heidi Hoh“ neu eröffnet.

Alle Förderer, heißt es in der Bilanz, konnten zu einer Zusammenarbeit über 2015 hinaus bewogen werden. Große Anträge wurden für 2016 bei der Kunststiftung NRW (bewilligt) und für 2017 bis 2020 bei der EU gestellt. Das Lokschuppen-Team hat die Arbeit mit vier Stellen weniger als zuvor umstrukturiert und Programm in gleicher Größenordnung gefahren.

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