Die Zukunft der Villa Kunterbunt

Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool

Die „Villa Kunterbunt“ – die integrative städtische Kindertageseinrichtung am Priesters Hof – muss umziehen. Ihr baulicher Zustand lässt eine langfristige Weiternutzung nicht zu (wir berichteten). Die Verwaltung hat im Auftrag des Rates zwei Alternativstandorte geprüft und eruieren lassen, welches Modell am wirtschaftlichsten ist. Zur Wahl stehen Flächen (und darauf Neubauten) am Kuhlendahl in Holthausen bzw. an der Kurt-Gies-Straße (Heißen).

Das Grundstück an der Kurt-Gies-Straße ist Eigentum der Stadt und liegt hinter der Grundschule Fünter Weg. Der Vorteil: Es ist nur einen Kilometer vom derzeitigen Standort entfernt. Die Alternativfläche befindet sich hinter der Senioreneinrichtung Kuhlendahl 106. „Bei der anstehenden Neuausrichtung und Umgestaltung der Senioreneinrichtung könnte das dort vorhandene und nicht mehr von der Seniorendienste GmbH (MHSD) benötigte Gebäude abgerissen werden“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Vorgespräche mit der MHSD als Grundstückseigentümerin fanden statt. Einbezogen werden müsste zudem eine ungenutzte Teilfläche der Sportanlage Südstraße. Der Mülheimer Sportservice, so heißt es, würde eine Veräußerung der Fläche begrüßen.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten favorisiert die Verwaltung nach einem Check durch die Beteiligungsholding Mülheim GmbH die folgende Kuhlendahl-Variante: Bau der Kita durch einen Investor (MWB), Anmietung der Tageseinrichtung durch die Stadt (dafür gibt es auch Landesmittel) und Verkauf des Sportplatzteilstückes ebenso wie des nicht mehr benötigten Teils des Schulhofes Fünter Weg und des Grundstückes am Priesters Hof.

Am Kuhlendahl, so die Stadt, könnten auch Synergieeffekte zwischen Kita und Seniorenheim entstehen. Das Bauvorhaben könnte bis Sommer 2014 umgesetzt sein.

 
 

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