Der SChlüssel zum Erfolg

Für Hilmar Heubach war entscheidend, dass er früher als seine Mitbewerber auf moderne Technik setzte, denn nur so klappte das Versprechen, in 60 Minuten beim Kunden zu sein. Seit 2004 ist die komplett Fahrzeugflotte mit GPS ausgestattet. Wenn etwa ein Kunde sich aus Mannheim meldet, kann der Disponent auf dem Bildschirm sehen, welcher Wagen dafür in Frage kommt und das Ziel in Stundenfrist erreichen kann. „Heute ist das Standard, aber wir waren damals führend“, sagt er. Schon früh hat er den Kunden auch die Möglichkeit geboten, zu verfolgen, wo sich ihre Ware gerade befindet. Auch das leistet inzwischen jeder Paketdienst.

Der Transport auf der Straße nimmt weiterhin zu, um etwa 5 Prozent laut Logistikbranche. Die Konkurrenz aus Osteuropa wächst. Ob die immer den Mindestlohn einhalten, ist schwer zu kontrollieren. HTL beschäftigt neben 16 kaufmännischen Mitarbeitern rund 80 Fahrer, von denen 25 fest angestellt sind, um die 50 für sie als freie Unternehmer arbeiten. Weitere solcher unabhängigen Fahrer sucht Heubach noch. „Kein einfacher Job, weil sie spontan nachts raus müssen, um nach Barcelona zu fahren, aber man kommt rum.“

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