Das DRK und die Raumnot

Nach neuen Räumen sucht das Rote Kreuz schon seit Jahren vergeblich. 15 Jahre her ist es inzwischen, dass das DRK versuchte, sich an der Yorckstraße zu etablieren. Wiederholt wähnten sich die Lebensretter am Ziel und mussten sich dann doch wieder neu orientieren. Vor vier Jahren setzte die Organisation auf nachbarliche Kooperation mit der Feuerwehr an der Duisburger Straße. Der damalige Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) vereitelte diese Idee jedoch, weil er für die Hochschule die komplette Freifläche an der Duisburger Straße beanspruchte. Den zweiten Anlauf unternahmen die Rot-Kreuzler im Hafen, wo zwei Grundstücke frei waren, die sie mit einem Partner aus dem katholischen Bereich gefüllt hätten. Dann hat aber der Bischof nicht zugestimmt.
Bislang ist der Kreisverband auf drei Standorten verteilt. 1957 wurde das Verwaltungsgebäude an der Löhstraße gebaut, in dem die Geschäftsstelle das erste Obergeschoss bezog, was unter den Gesichtspunkten der Barrierefreiheit heute undenkbar wäre. Im Erdgeschoss befand sich ein Kohlehandel. Später wurde hier noch ein Ausbildungszentrum errichtet, in das 2001, als der Kreisverband in finanzielle Probleme geriet, das Berufsbildungswerk einzog. An der Hansastraße ist das Einsatzzentrum seit 1991 untergebracht und an der Heinrichstraße ist das Rote Kreuz seit 1965. Dort wurde Anfang der 80er Jahre angebaut. Für die größer gewordenen Fahrzeuge wurde es dort allerdings schon bald zu klein

Das DRK braucht Platz für etwa 30 Fahrzeuge (Halle, 15 mal 45 Meter), ein Verwaltungsgebäude und vor allem Parkplätze, auf dem viele ehrenamtliche Helfer im Ernstfall ihren Wagen abstellen können. Nun lockte das Gelände der ehemaligen Feuerwache an der Aktienstraße.