Bistum arbeitet an Zukunftsbild

Der Wille zu notwendigen Veränderungen in der Kirche des Bistums Essen ist ungebrochen. Das unterstrichen 500 Delegierte auf einem Zukunftsforum am Samstag in Essen. Hier wurden erste Erfahrungen mit dem Zukunftsbild gebündelt und konkrete Projektideen diskutiert.

Im Sommer 2013 hatte das Bistum ein „Zukunftsbild“ präsentiert, das aus einem zweijährigen Dialogprozess gewachsen ist. Es setzt Orientierungspunkte, die Leben und Wirken der Kirche im Ruhrbistum in Zukunft prägen sollen. Ruhrbischof Overbeck unterstrich, dass Kirche anders, neu werden müsse. Die Gegenwart stelle die Kirche vor Herausforderungen, „die wir gestalten wollen“. Das „Zukunftsbild“ schaffe Öffnung, verlange aber auch eine praktische, nachhaltige Umsetzung.

Zu vier Themenbereichen wurde in 40 Workshops an Projektideen gearbeitet. Zu den „Favoriten“, die den haupt- und ehrenamtlichen Delegierten wichtig sind, gehören die Schaffung einer Willkommenskultur in den Kirchengemeinden, Vielfalt der Gottesdienstformen, neue Nutzungsmöglichkeiten für Kirchen, Modelle ehrenamtlicher Leitung, Zentren für Trauer, Pilgerwege im Ruhrgebiet, Interreligiöser Dialog oder auch Internetseelsorge.

Ende August sollen die ersten Ergebnisse präsentiert werden.

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