Bad in Saarn erhält ersten Widerstand

In die aktuelle Bäder-Diskussion schalten sich die Jusos ein: „Angesichts des gewaltigen Schuldenstandes der Stadt sehen wir derzeit keine Möglichkeit, ein weiteres Hallenbad zu realisieren“, sagt der Vorsitzende Christian Völlmecke. Wie berichtet hat eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten ein Konzept für ein Schwimmbad links der Ruhr vorgelegt.

Der Erhalt des Friedrich-Wennmann-Bades in Heißen muss aus Sicht der Jusos absolute Priorität haben. Alle Bemühungen sollten sich darauf konzentrieren. „Wir appellieren eindringlich an die Bezirksregierung, der Stadt den Neubau des Wennmann-Bades zu ermöglichen, da eine weitere Renovierung offenkundig zusätzliche vermeidbare Kosten verursacht“, so Völlmecke. Es ist für die Jusos nicht ersichtlich, warum die Stadt trotz der klaren finanziellen Vorteile eines Neubaus zu einer Sanierung genötigt werden soll. Die Stadtverwaltung hatte in der vergangenen Woche dargelegt, dass ein Neubau über 35 Jahre gesehen günstiger sei als eine Sanierung. Nach jetzigem Stand müssten in den nächsten Jahren zehn Millionen in die Sanierung des Bades investiert werden. Ein Neubau würde – im Mittelwert – 11,4 Millionen kosten.

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