An der Arnoldstraße in Mülheim ist Platz für neue Nachbarn

Katja Bauer
An der Arnoldstraße, wo bis zum vergangenen Sommer Grundschüler in der Katharinenschule büffelten, sollen bald Reihenhäuser entstehen.
An der Arnoldstraße, wo bis zum vergangenen Sommer Grundschüler in der Katharinenschule büffelten, sollen bald Reihenhäuser entstehen.
Foto: WAZ FotoPool
Auf dem ehemaligen Gelände der Katharinenschule in Speldorf sollen 13 Reihenhäuser entstehen. Die Schüler sind längst an die Frühlingstraße gezogen.

Mülheim. „In Mülheim können wir unsere Objekte gut verkaufen, hier sind Eigenheime sehr gefragt“, sagt Murat Özdemir von der Konvent Bau und Boden GmbH, einer Bauträger-Gesellschaft aus Oberhausen. Und so sind auch bereits einige der Einfamilienhäuser, die Konvent an der Arnoldstraße in Speldorf bauen will, bereits reserviert.

Auf dem ehemaligen Gelände der Katharinenschule, die vergangenen Sommer in die von der Gemeinschaftshauptschule Speldorf freigezogenen Räume an der Frühlingstraße umgezogen war, sollen in Kürze 13 Reihenhäuser entstehen. Das rund 3.500 m² große Grundstück wird dazu in Parzellen zwischen 200 und 400 m² aufgeteilt und mit Häusern in unterschiedlichen Ausbaustufen bebaut werden. Die Stadt hatte die Aufgabe des Hauptstandortes der städtischen katholischen Grundschule an der Arnoldstraße mit Blick auf den Bildungsentwicklungsplan im Sommer 2011 beschlossen. Daraus ergab sich, dass das Schulgrundstück nicht länger für städtische Zwecke benötigt werde.

Veräußerung des Grundstückes angestrebt

Um Leerstandskosten nach dem zum 1. September 2013 erfolgten Freizug der Gebäude zu vermeiden, strebte die Stadt eine zeitnahe Veräußerung des Grundstückes an und bot es am Markt gegen Höchstgebot an. Das hat offenbar zügig geklappt, die Firma Konvent möchte dort schnellstmöglich zu bauen beginnen. Welche Summe aus diesem Verkauf ins Stadtsäckel geflossen ist, will Frank Buchwald, Leiter des städtischen Immobilien-Service zwar nicht verraten, zeigt sich aber mit dem Ergebnis zufrieden: „Der Erlös war so, wie wir uns ihn erhofft haben.“Zudem spart die Stadt durch den Verkauf der Immobilie Betriebskosten in Höhe von rund 65.000 Euro jährlich.

[kein Linktext vorhanden]Im Planungsamt der Stadt gibt man nun auch grünes Licht für die Neuentwicklung des Geländes. „Uns liegen die Bauanträge vor, bis Ende des Monats werden wir die Baugenehmigungen erteilen können, so dass die Käufer dort wohl bis Weihnachten einziehen können“, sagt Heribert Hömme vom städtischen Service-Center-Bauen.

"Stadt bietet viel Potenzial"

Das Gelände an der Arnoldstraße ist nicht der einzige Standort in Mülheim, an dem die Oberhausener Konvent Bau und Boden GmbH tätig ist. An der Augusta­straße in Styrum sollen vier Ein-Familien-Häuser entstehen, an der Velauer Straße in Heißen sind sieben Ein-Familien-Häuser geplant. Immobilienkaufmann Murat Özdemir ist zuversichtlich, auch diese Bauvorhaben gut an den Mann, beziehungsweise die Mülheimer Familien zu bringen: „Die Stadt bietet aus unserer Sicht viel Potenzial.“