Ampelschaltung bleibt Sorgenkind

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Bürger beklagen sich bei der Politik: Die vom Amt für Verkehrswesen und Tiefbau für den Sommer versprochene „Optimierung“ der Ampelschaltungen am infarktgefährdeten Berliner Platz in der Innenstadt ist noch nicht abgeschlossen.

Mülheim. Das gab am Dienstagabend Amtsleiter Klaus-Dieter Kerlisch auf Nachfrage der SPD im Planungsausschuss bekannt.

Der planungspolitische Sprecher der SPD, Claus Schindler, hatte nachgefragt – und die Kritik eines Bürgers vorgetragen, dass die bisher vorgenommenen Änderungen aus dessen Sicht keine zufriedenstellende Lösung gebracht hätten. Der Bürger, so Schindler, habe insbesondere über Probleme bei der Abwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs geklagt. Auf kurzer Strecke zwischen Hauptbahnhof und Stadtmitte komme es zu Verspätungen von bis zu zehn Minuten, der Abfluss über den Berliner Platz funktioniere nicht. Er klagte auch über Rückstaus bis zur Schollenstraße und lange Wartezeiten für Fußgänger.

„Wir wissen um die Probleme, die die Umstellung gebracht hat“, so Amtsleiter Kerlisch. Insgesamt laufe der Verkehr nun aber schon flüssiger. Die MVG und Siemens (Ampelbetrieb) seien zurzeit dabei, die ÖPNV-Probleme zu lösen.