Mülheim

Aldi Süd: Kunde schießt scharf gegen den Discounter – der reagiert extrem bissig

Aldi-Süd reagiert auf Kritik in der Werbung für Putzmittel. (Symbolbild)
Aldi-Süd reagiert auf Kritik in der Werbung für Putzmittel. (Symbolbild)
Foto: imago

Mülheim. Das Heimchen am Herd ist schon längst Geschichte. Im 21. Jahrhundert ist in vielen Haushalten in Deutschland der Mann von Welt der Koch, der die leckersten Gerichte zelebriert. Und auch beim Putzen scheut er nicht und greift auch mal zum Lappen. Doch diese Gleichstellung von Mann und Frau scheint bei Aldi noch nicht angekommen zu sein. Das zumindest behauptet eine Kundin auf der Facebook-Seite des Discounters.

Aldi: Kunde kritisiert die Werbung für Putzmittel und beschwert sich bei Facebook

Dort prangert sie die geschlechtsspezifische Werbung für Putzmittel bei Aldi-Süd an. Sie schreibt: „Ob Aldi es wohl irgendwann mal schafft, Werbung für Putzmittel zu machen und dabei einen Mann mit Putzlappen zu zeigen? Wäre im Jahr 2019 mal gar nicht so abwegig, zumindest habe ich das gerüchtehalber gehört...“

Ein Bild als Beweis fügt sie übrigens nicht an. Auf welche Werbung sie sich genau bezieht, erfahren die Nutzer also nicht.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Aldi Süd bietet DIESES absurde Angebot zum Valentinstag an – Kunden sind fassungslos

Aldi will Branche mit dieser neuen Rabatt-Strategie schocken

• Top-News des Tages:

Karl Lagerfeld hinterlässt Vermögen: So riesig ist es wirklich

Lena Meyer-Landrut und Mats Hummels: Macht ein Fan seine Cathy mit dieser Entdeckung eifersüchtig?

-------------------------------------

„Bei uns darf natürlich jeder einmal zum Putzlappen greifen“

Doch Aldi wehrt die Kritik ab und antwortet: „Bei uns darf natürlich jeder einmal zum Putzlappen greifen“. Mit einem Zwinker-Smiley schiebt der Discounter hinterher: „Kinder nur unter Aufsicht.“ Aldi habe durchaus auch Werbebilder, in denen Männer putzen, so das Unternehmen mit Sitz in Mülheim. Doch sie relativieren diese These auch mit dem nachfolgenden Nebensatz: „aber vielleicht sind sie tatsächlich nicht so präsent.“ Man wolle das Feedback gerne weitergeben, heißt es deswegen.

Übrigens hat auch der persönliche Blog mit dem Namen „Beschwerdemanagement“ den Beitrag kommentiert und witzelt dabei: „Nein, das wird sicher nicht passieren. Reicht ja schon, dass sie in der Küche Internet haben, um uns hier belästigen zu können.“

Auch auf diesen Kommentar antwortet Aldi und schießt zurück: „2015 hat angerufen und möchte die Fake-Kundendienst Idee wieder haben.“ (js)

 
 

EURE FAVORITEN