Aldi: Kunde steht an der Kasse und ist erschrocken – „Muss meinem Ärger Luft machen“

Bei Aldi Süd machte ein Kunde an der Kasse eine unschöne Beobachtung. (Symbolbild)
Bei Aldi Süd machte ein Kunde an der Kasse eine unschöne Beobachtung. (Symbolbild)
Foto: imago images / Sven Simon; imago images / Eibner

Das Coronavirus hat unser Einkaufsverhalten nachhaltig verändert. Ein Einkauf ohne Maske ist kaum denkbar, für viele Geschäfte gibt es weiterhin eine maximale Personenanzahl und dort wo es mal eng werden kann sollen Abstandmarker auf dem Boden für genügend Distanz sorgen.

Auch bei Aldi-Süd hat sich einiges verändert. Die Kassierer und Kassiererinnen sitzen hinter Plexiglasscheiben und in einigen Geschäften regeln inzwischen sogar kleine Ampeln, ob noch weitere Personen in den Laden dürfen. Doch trotz der vielen Maßnahmen ist einem Aldi-Kunden eine Beobachtung sauer aufgestoßen.

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese
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Aldi: Kunde erlebt an Kasse böse Überraschung

Der Kassenbereich ist seit jeher beim Einkaufen ein Ort mit Konfliktpotenzial. Ist der Einkauf erledigt, kann es beim Bezahlen häufig gar nicht schnell genug gehen. Das Problem: Wegen des Coronavirus sollen Kunden natürlich auch hier die empfohlenen anderthalb Meter Abstand zueinander halten. Dass das nicht immer gelingt, hat ein Kunde bei Aldi zuletzt selbst erleben müssen. Mehr als das Gedränge ärgert ihn jedoch eine ganz andere Tatsache.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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„Ich muss meinem Ärger gerade mal etwas Luft machen“, schreibt der Kunde auf Facebook. In einer Aldi-Filiale in Düsseldorf habe er ein äußerst unschönes Erlebnis gehabt. Als er an der Kasse stand, hätten hinter ihm mehrere Jugendliche gewartet, die alle nur sehr wenige Teile auf das Band gelegt hatten. Von der Unachtsamkeit der Jugendlichen sei er nur wenig überrascht gewesen – von der Reaktion der Kassiererin jedoch umso mehr.

Diese habe „einfach in einem Zug weiter kassiert, mir keine eine Sekunde gelassen um das Feld zu räumen.“ Die Folge: Während der Kunde noch seine Waren einräumte, griffen die Jugendlichen bereits nach den ebenfalls nach ihren abkassierten Waren. Es wurde eng – etwas, worauf man in Zeiten von Corona natürlich lieber verzichten will.

Kunde erhält patzige Antwort von Aldi-Mitarbeiterin

Dabei sei er eigentlich ein erfahrener Einpacker, würde den Ablagebereich immer möglichst schnell frei machen. Also sprach er die Kassiererin an. „Ich habe Sie dann höflich darauf angesprochen, das es mit Abstand halten in dieser Weise schwierig ist und das ich von anderen Kunden keine Achtsamkeit erwarte – von ihr aber schon.“ Die auf ihren Einwand folgende Reaktion ließ den Kunden schließlich sprachlos zurück.

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„Gehen sie zum Packbereich“, sei die einzige Antwort, die von der Kassiererin kam. Als der Kunde noch einmal darum bat, einige Sekunden mit dem Abkassieren des nächsten Kunden zu warten, habe er lediglich ein wenig charmantes „ja, ja“ zurückbekommen. „Ich kenne eine Redensart, die besagt: ‘Ja, ja, das bedeutet in einem Kontext wie hier eigentlich 'leck mich am Arsch.‘ Leider fühlte sich das auch genauso an.“

Aldi: Mitarbeiter sind sensibilisiert

Seine Bitte: Aldi solle seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen noch einmal das Abstandsgebot hinweisen. Aldi selbst erklärte auf Facebook zu dem Vorfall, dass die Mitarbeiter bereits darauf sensibilisiert seien, „in der aktuellen Lage Rücksicht auf alle zunehmen.“

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Ein Mitarbeiter des Kundensupports versicherte, die Kollegin habe es „nicht böse gemeint hat und in der Situation vielleicht etwas unachtsam war. Die beschriebene Reaktion ist aber tatsächlich nicht die feine Art.“ Man wolle das Feedback der Kundin entsprechend an die Kollegen in der Region weiterleiten. (dav)

 
 

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