Aldi: Preiserhöhung beim Discounter! DAS kommt jetzt auf alle Kunden zu

Aldi: Nach langen Protesten hat der Discounter den Preis für bestimmte Produkte erhöht.
Aldi: Nach langen Protesten hat der Discounter den Preis für bestimmte Produkte erhöht.
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Preiserhöhung bei Aldi!

Lange hatten die Bauern in Deutschland höhere Preise für Milch und Milchprodukte gefordert. Nun hat Aldi auf die Wünsche der Landwirte reagiert.

Aldi: Discounter erhöht Preise für Milchprodukte

Der Discounter hat nach neuen Lieferverträgen den Preis für Milch um sechs Cent pro Liter in der untersten Preislage angehoben. Demnach kostet Milch mit 1,5 Prozent Fett jetzt 71 Cent pro Liter und mit 3,5 Prozent Fett 79 Cent pro Liter, wie Aldi Nord und Aldi Süd mitteilten. Das entspricht einem Plus von 9,2 und 8,2 Prozent. Auch bei Speisequark stiegen die Preise demnach um sechs beziehungsweise fünf Cent je Packung und nach Fettkategorie.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Nach Angaben von Aldi Nord wurden darüber hinaus zum 2. Mai auch die Preise einiger weiterer Milchprodukte angepasst, darunter Kaffeesahne und Kondensmilch, Crème fraîche und Saure Sahne. Aldi Süd wollte sich zu weiteren möglichen Preisanhebungen neben Milch und Quark nicht äußern. Erfahrungsgemäß gehen die beiden selbstständigen Schwesterunternehmen bei solchen Preisveränderung gemeinsam vor.

Milchpreis steigt – aber Butter wird billiger

Zum 1. Mai treten üblicherweise neue halbjährliche Lieferverträge der Molkereien mit den einzelnen Lebensmittelhändlern für Milch und auch weitere Milchprodukte in Kraft. An den Preisen von Aldi orientieren sich erfahrungsgemäß Supermarktketten in ihrer untersten Preislage. Für Butter gelten häufig nur monatliche Lieferverträge. Auch bei Käse ist die Dauer der Lieferverträge deutlich kürzer als bei Milch.

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Verband sieht Erfolg der Bauernproteste

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter sieht die Preiserhöhung bei Milch durch Aldi als einen Erfolg der Bauernproteste in den vergangenen Monaten. Dagegen gebe es aber einen sinkenden Preistrend bei Butter, sagte Verbandssprecher Hans Foldenauer der dpa. Das wiege schwerer als der gestiegene Milchpreis.

Die Trinkmilch stehe nur für elf Prozent der Verarbeitungsmenge. Für die Milchbauern spitze sich die Situation zu - auch weil der Gastronomieabsatz weggefallen sei. (at, mit dpa)

 
 

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